Österreich:Gegangen, um zu bleiben

Regierungskrise in Österreich

Untreue, Beihilfe zur Bestechlichkeit, am Ende wurden es einfach zu viele Vorwürfe: Sebastian Kurz nach seiner Rücktrittserklärung im Bundeskanzleramt.

(Foto: Georg Hochmuth/dpa)

Sebastian Kurz tritt zurück, was aber noch lange nicht heißt, dass er zurücktritt. Über das ganz normale Chaos in Österreich und die Frage, wie viel Macht der neue Kanzler haben wird.

Von Cathrin Kahlweit, Wien

Wenn die Wiener Nachrichtenmaschine - das enge Netz aus Abgeordneten, Journalisten, Experten, Adabeis und Twitteristen in der großen und doch so kleinen Stadt - nicht schon eine Stunde vorher begonnen hätte, die Sensation vom bevorstehenden Rücktritt des Bundeskanzlers durch die Stadt zu schicken, dann hätte man es in der ersten Sekunde seines Auftritts um 19.30 Uhr gewusst. Noch bevor Sebastian Kurz ein Wort gesprochen hatte. Denn der Kanzler trug am Samstagabend ein steifes, weißes Hemd, oberster Knopf geschlossen, und eine Krawatte. Kurz trägt sonst, außer bei sehr offiziellen Auftritten, praktisch nie Krawatte. Es musste also etwas Ernstes sein.

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