Rechtsextreme Tathandlungen haben im Vorjahr in Österreich um 30 Prozent zugenommen. 2023 seien mehr als 1200 solcher Taten registriert worden, berichtete das Innenministerium am Donnerstag in Wien. Nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel im Oktober sei die Zahl der Anzeigen nach dem NS-Verbotsgesetz gestiegen, erklärte Omar Haijawi-Pirchner, der Chef der Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN). Der Waffenbesitz von Mitgliedern von rechtsextremen Gruppierungen bereite seiner Behörde Sorge, sagte er zum Verfassungsschutzbericht. Haijawi-Pirchner wies auch darauf hin, dass "rechtsextreme Narrative immer salonfähiger werden".