IslamÖsterreich verbietet Kopftuch für Mädchen in Schulen

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„Im Sinne des Kindeswohls“: Mädchen unter 14 Jahren dürfen in österreichischen Schulen künftig nicht mehr Kopftuch tragen.
„Im Sinne des Kindeswohls“: Mädchen unter 14 Jahren dürfen in österreichischen Schulen künftig nicht mehr Kopftuch tragen. (Foto: Daniel Bockwoldt/DPA)

Eine große Mehrheit stimmt im österreichischen Parlament für die neue Regelung. Dabei ist unklar, ob sie überhaupt verfassungskonform ist.

Von Vinzent-Vitus Leitgeb, München

An Österreichs Schulen gilt künftig ein Kopftuchverbot für Mädchen unter 14 Jahren. Das Parlament in Wien beschloss diese Regelung am Donnerstag mit großer Mehrheit. Wie im Gesetz steht, geht es um das Kopftuch, „welches das Haupt nach islamischen Traditionen verhüllt“, wobei das Verbot bei Exkursionen oder Veranstaltungen außerhalb der Schule nicht gelten soll. Von Februar an soll nun an Schulen erst über die neue Regelung aufgeklärt werden, mit Beginn des Schuljahres 2026/27 im Herbst drohen dann bei Verstößen auch Sanktionen: Erziehungsberechtigte sollen zu Gesprächen mit der Schulleitung und der zuständigen Schulbehörde verpflichtet werden. Und als letzte Konsequenz drohen Geldstrafen, die von 150 bis 800 Euro reichen können.

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