GrazVon der Kommunistin zur Kassenkämpferin

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Elke Kahr ist seit 2021 Bürgermeisterin von Graz.
Elke Kahr ist seit 2021 Bürgermeisterin von Graz.
Martin Juen/Sepa Media/Imago Images

Elke Kahr ist die erste KPÖ-Bürgermeisterin einer österreichischen Landeshauptstadt. Und sie wird es wohl auch nach der Wahl am Sonntag bleiben. Ihr Thema: der soziale Wohnungsbau. Ihr Problem: die Kassenlage.

Von Verena Mayer

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Graz ist eine typische österreichische Großstadt. Hohe Lebensqualität, pittoresk, wertkonservativ. Wahrscheinlich ist Graz sogar noch pittoresker und lebenswerter als ihre Landeshauptstadtschwestern Linz oder Eisenstadt. Die Plätze mit den Brunnen und den Häusern mit den historischen Fensterläden verströmen italienisches Flair, die nicht weit entfernte Südsteiermark wird nicht zu Unrecht „Österreichs Toskana“ genannt. Es gibt in Graz also wenig Grund, das System infrage zu stellen oder etwas umstürzen zu wollen. Und doch geht in Graz ein Gespenst um, das Gespenst des Kommunismus.

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