Österreich:Piksen und Stechen um die FPÖ

Herbert Kickl mit dem Ergebnis eines Antikörpertests. Der FPÖ-Chef ist ein großer Impfskeptiker, und das Thema Munition im Parteienstreit.

Herbert Kickl mit dem Ergebnis eines Antikörpertests. Der FPÖ-Chef ist ein großer Impfskeptiker.

(Foto: Martin Juen/Imago)

Hat sich FPÖ-Chef Kickl heimlich impfen lassen? Der österreichische Politiker will diesen Vorwurf seiner Kritiker mit einem Bluttest aus der Welt schaffen. Über eine Posse, wie sie nur in Österreich möglich ist.

Von Cathrin Kahlweit, Wien

Wer am Freitag im Live-Stream des FPÖ-Fernsehens auf den Parteichef wartete, der eine "persönliche Erklärung" angekündigt hatte, wurde minutenlang mit Musik im Stil eines Cowboy-Films unterhalten. Die Spannung erhöhte sich dadurch allerdings nicht nennenswert. Denn schon vor dem Auftritt von FPÖ-Chef Herbert Kickl war eigentlich klar gewesen, dass diese Inszenierung nur eines bedeuten konnte: Der Politiker würde mittels einen Antikörpertests beweisen, dass er nicht geimpft ist.

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