Eine alte Hobelbank dient als Empfangstresen, daneben steht eine Tischtennisplatte mit roten Schlägern, natürlich gibt es auch eine Couch, auf der gerade ein Mitarbeiter telefoniert. Auf den ersten Blick erfüllt die Zentrale des Softwareunternehmens Deep Search die Klischees eines Start-ups. Doch hinter dem Unternehmen, das mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) Sprache verarbeitet, steckt kein jugendlicher IT-Nerd im Hoodie, sondern ein 60 Jahre alter Veteran der Branche, konservativ gekleidet, im Hemd.
ÖsterreichDer Computer, der Dialekt versteht
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Wuchtel, Karottenballett und Coloniakübel: Ein Wiener Unternehmen verarbeitet mithilfe künstlicher Intelligenz Mundartausdrücke. Nun soll die Software für Sprachverarbeitung den internationalen Markt erobern.
Von Hans-Peter Siebenhaar
