Wirtschaftskrieg:Wie die EU das Ölembargo retten will

Lesezeit: 4 min

Wirtschaftskrieg: Raffinerie in Százhalombatta bei Budapest: Hier kommt Öl aus der russischen Druschba-Pipeline an. Solche Lieferungen könnten nun vom EU-Embargo ausgenommen werden.

Raffinerie in Százhalombatta bei Budapest: Hier kommt Öl aus der russischen Druschba-Pipeline an. Solche Lieferungen könnten nun vom EU-Embargo ausgenommen werden.

(Foto: Janos Kummer/Getty Images)

Die Kommission hat einen Kompromiss vorgelegt. Demnach soll der Importstopp für russisches Öl zunächst nur für Lieferungen per Tankschiff gelten, Pipelines bleiben ausgenommen. Und das ist nicht das einzige heikle Thema beim EU-Gipfel an diesem Montag.

Von Björn Finke, Brüssel

Das Einladungsschreiben für den EU-Gipfel hat sieben Absätze. Darin erklärt der Verfasser, Ratspräsident Charles Michel, den "Dear colleagues", den 27 Staats- und Regierungschefs, über welche Themen sie an diesem Montagnachmittag und am Dienstagmorgen in Brüssel diskutieren werden. Doch in keinem der sieben Absätze erwähnt Michel den brisantesten Streitpunkt zwischen den EU-Regierungen: das geplante Ölembargo gegen Russland.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
kommune
Leben und Gesellschaft
Was bleibt vom Traum eines anderen Lebens?
Sommerferien
Warum tun wir uns den Urlaub mit Kindern eigentlich an?
Salatsauce
Essen und Trinken
Die unterschätzte Kunst der Salatsauce
SZ-Magazin
Shane MacGowan im Interview
"Ich habe nichts verpasst"
Cropped hand holding mirror with reflection of eye; selbstzweifel
Beziehung
"Es gibt keinen perfekten Zustand der Selbstliebe"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Abo kündigen
  • Kontakt und Impressum
  • AGB