Gamze Kubaşık ist Dortmunderin. Ihr Sohn ist bei jedem Spiel der Borussia dabei und auch ihr Vater war überzeugter Dortmunder. Mehr noch: Er war überzeugter Deutscher. Die Bundesrepublik sei ein Land, in dem er und seine Familie gut leben konnten, das erzählte er seinen Verwandten, wenn die danach fragten, ob er auch sicher sei in Deutschland. Man höre doch so viel von Übergriffen durch Rechtsradikale. Blödsinn, sagte Mehmet Kubaşık. „Zu mir sind die Deutschen nett.“ Was sollten die Deutschen auch gegen einen wie ihn haben? Einen, der in seinem Kiosk arbeitete von früh bis spät, der Steuern zahlte, der seine Familie liebte?
Rechter TerrorGedenkstätte für NSU-Opfer wird zum Spielball
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Ein Dokuzentrum soll die rechtsextremistische Mordserie aufarbeiten, der Aufbau hat schon begonnen. Trotzdem steht das Projekt nun bei den Koalitionsverhandlungen auf der Kippe.
