RechtsextremismusNSU-Dokuzentrum ausgebremst

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Demonstranten protestieren am Tag der Urteilsverkündung im NSU-Prozess in München für die weitere Aufarbeitung der Verbrechen der Terrorgruppe.
Demonstranten protestieren am Tag der Urteilsverkündung im NSU-Prozess in München für die weitere Aufarbeitung der Verbrechen der Terrorgruppe. Stephan Rumpf

Die Bundesregierung wollte die Verbrechen der Terrorgruppe an einem Erinnerungsort aufarbeiten. Doch im Haushaltsentwurf für 2027 sind keine Mittel dafür vorgesehen. Die Grünen sprechen von einem „fatalen Signal“.

Von Roman Deininger und Uwe Ritzer

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Der Plan, die Mordserie des rechtsterroristischen NSU in einem nationalen Dokumentationszentrum aufzuarbeiten, ist ins Stocken geraten. In dem von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) vorgelegten Haushaltsentwurf der Bundesregierung für 2027 sind nach Informationen der Süddeutschen Zeitung entgegen früheren Planungen keine Mittel für das Projekt vorgesehen. Bereits in den vergangenen Wochen hatte sich abgezeichnet, dass das im Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD vereinbarte Projekt durch die aktuelle Sparpolitik erschwert oder gar grundsätzlich infrage gestellt werden könnte.

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Der Saal A101 im Münchner Strafjustizzentrum ist ein Ort deutscher Rechtsgeschichte. Hier wurden auch die Attentäter des NSU zur Verantwortung gezogen. Unsere Autorin hat viele Jahre von dort berichtet. Eine persönliche Erinnerung.

SZ PlusVon Annette Ramelsberger

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