Gerichtsprozess:Die Polizei und der NSU 2.0

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Gerichtsprozess: Polizisten bewachen das Gebäude C des Frankfurter Landgerichts, wo seit Februar der Prozess gegen den mutmaßlichen Verfasser der Drohschreiben läuft.

Polizisten bewachen das Gebäude C des Frankfurter Landgerichts, wo seit Februar der Prozess gegen den mutmaßlichen Verfasser der Drohschreiben läuft.

(Foto: Arne Dedert/DPA)

Das Landgericht Frankfurt untersucht weiter, wer die Drohserie des NSU 2.0 ausgelöst hat. Zum ersten Mal müssen die Polizisten aussagen, die damals auf der Wache waren. Dabei präsentieren sie erstaunliche Erklärungen.

Von Annette Ramelsberger, Frankfurt

Wenn man wüsste, was am 2. August 2018 im Polizeirevier auf der Frankfurter Zeil genau passiert ist, dann wüsste man auch, wie die bundesweite Drohserie des rechtsradikalen NSU 2.0 eigentlich begann. Dann könnte man erkennen, wer die Morddrohungen, die zweieinhalb Jahre lang das ganze Land bewegten, in Gang gesetzt hat. Nur ein arbeitsloser IT-Freak in einer vermüllten Wohnung in Berlin, der sich unter falschen Namen Daten bei der Polizei erschlich?

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