NS-Zeit "Wir waren machtlos"

Das Erstarken der AfD erschüttert sie: Cäcilie Schmidt, 94, erzählt als Zeitzeugin jungen Menschen vom Leid der Sinti und Roma in der NS-Zeit.

(Foto: Mike Schmidt)

Cäcilie Schmidts Familie wurde im sogenannten Zigeunerlager in Auschwitz-Birkenau vergast. Die 95-jährige Sintiza erzählt, wie sie als einzige überlebte und spricht über das Schicksal der Sinti und Roma.

Interview von  Jacqueline Lang, Berlin

Cäcilie Schmidt, geborene Reichmann, ist die Tochter eines Schaustellers. Ihr Vater betrieb ein Wanderkino. Gemeinsam mit der Mutter, ihrer Schwester, deren sieben Kindern und Schmidts vierjähriger Tochter Gretel wurde er im sogenannten Zigeunerlager in Auschwitz-Birkenau vergast. Einzig Cäcilie Schmidt, die alle nur Zilli nennen, hat überlebt. Die 94-jährige Sintiza spricht als eine der wenigen noch lebenden Zeitzeuginnen öffentlich über das Schicksal der Sinti und Roma.

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