Neues Kabinett für Nordrhein-Westfalen:Überraschung im Schulministerium

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Neues Kabinett für Nordrhein-Westfalen: Regierungschef Hendrik Wüst und seine Stellvertreterin Mona Neubaur (M.) im Kreise ihres neuen Führungsteams. Rechts neben Wüst: die künftige Schulministerin Dorothee Feller.

Regierungschef Hendrik Wüst und seine Stellvertreterin Mona Neubaur (M.) im Kreise ihres neuen Führungsteams. Rechts neben Wüst: die künftige Schulministerin Dorothee Feller.

(Foto: Imago)

Dorothee Feller, bisher Regierungspräsidentin von Münster, übernimmt das schwierige Bildungsressort. Auch ein paar andere Gesichter im Kabinett von Hendrik Wüst sind neu. Ein Überblick.

Es war die mit Spannung erwartete Personalie im neuen schwarz-grünen Kabinett von Hendrik Wüst: Wer führt in Nordrhein-Westfalen künftig das ungeliebte Schulministerium? Am Mittwochmittag präsentierte der Regierungschef des Rätsels Lösung: Dorothee Feller macht den Job. Die 56-jährige Verwaltungsjuristin von der CDU war seit 2017 Regierungspräsidentin von Münster und folgt auf FDP-Schulministerin Yvonne Gebauer.

Spekulationen, wonach die Bundespolitiker Jens Spahn oder Ralph Brinkhaus in das zwölfköpfige Kabinett einziehen könnten, bewahrheiteten sich nicht. Neuer Finanzminister wird der Jurist und bisherige CDU-Landtagsabgeordnete Marcus Optendrenk. Um Landwirtschaft und Verbraucherschutz kümmert sich Silke Gorißen, bislang CDU-Landrätin in Kleve. Vom Verkehrs- ins neue Kultur- und Wissenschaftsministerium wechselt Ina Brandes (CDU). Teilerneuert wurde der Verantwortungsbereich der CDU-Frau Ina Scharrenbach: Die Ministerin für Heimat, Bau und Kommunales ist nun auch für Digitalisierung zuständig.

Auch die grünen Namen im Kabinett stehen fest

In manchen CDU-Häusern bleibt es beim Alten: Das Innenministerium führt weiterhin der beliebte Herbert Reul. Karl-Josef Laumann behält das Ressort Arbeit, Gesundheit und Soziales. Der Armin-Laschet-Vertraute Nathanael Liminski bleibt Chef der Staatskanzlei, nun aber im Ministerrang - und er bekommt die Ressorts Europa, Internationales und Medien dazu.

Die Grünen haben ihre vier Kabinettsmitglieder bereits benannt. Die frühere Landesparteichefin Mona Neubaur wird Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klima und Energie und stellvertretende Regierungschefin. Der Mann für Verkehr, Umwelt und Naturschutz heißt Oliver Krischer, er gibt dafür das Amt des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundeswirtschaftsministerium her. Ministerin für Familie, Kinder und Jugend, Gleichstellung, Integration und Flucht wird die bisherige Grünen-Fraktionschefin Josefine Paul. Zum Justizminister machen die Grünen Benjamin Limbach, den bisherigen Präsidenten der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung.

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