Norwegens Ministerpräsident:"Unser Nachbar Russland rüstet enorm auf"

Norwegens Regierungschef Jonas Gahr Støre bei der Münchner Sicherheitskonferenz

Es müsse mehr über Europas künftige Sicherheitsarchitektur gesprochen werden, findet Norwegens Regierungschef Jonas Gahr Støre bei der Münchner Sicherheitskonferenz.

(Foto: Tobias Hase/dpa)

Jonas Gahr Støre über nötige Investitionen in Europas Rüstungsindustrie, Verhandlungsoptionen der Ukraine - und darüber, wieso ihn Trumps Kommentare zur Nato nicht verrückt machen.

Interview: Matthias Kolb und Stefan Kornelius

Der Sozialdemokrat Jonas Gahr Støre regiert seit Oktober 2021 in Norwegen. Vier Monate später überfiel Russland die Ukraine. Kurz darauf schickten die Skandinavier Panzerabwehrwaffen vom Typ M72. Ein Novum: Nie zuvor hatte Norwegen eine Kriegspartei militärisch unterstützt. Seither hat das Königreich der Ukraine F-16-Kampfflugzeuge zugesagt und Hilfe in Höhe von 1,7 Prozent der Wirtschaftsleistung geliefert - für Deutschland liegt der Wert bei 0,6 Prozent. Alle politischen Parteien haben zudem zugestimmt, Kiew bis 2027 mit 7,5 Milliarden Euro zu unterstützen. Beim Interview während der Münchner Sicherheitskonferenz spricht der 63-Jährige auch über die Bedrohung Norwegens durch Russland und eine mögliche zweite Amtszeit Donald Trumps.

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