Angesichts der großen Krisen dieser Tage kann man derzeit nur eines positiv festhalten: Es mangelt nicht an Kontakten und Gesprächen. Die ganze Woche schon haben sich Staatschefs und Außenminister in New York getroffen, um über die Flüchtlingskrise, den Krieg in Syrien oder den Nahostkonflikt zu reden. Und bevor die Woche zu Ende geht, werden sich am Freitag die Staats- und Regierungschefs von Russland, der Ukraine, Frankreich und Deutschland in Paris zusammensetzen, um auch beim Konflikt in der Ostukraine endlich weitere Fortschritte zu erzielen.
Beratung über Ukraine-Konflikt:Was vom Normandie-Treffen zu erwarten ist
- Beim Treffen der Staats- und Regierungschefs in Paris wird es darum gehen, wie in der Ostukraine Lokalwahlen organisiert werden können.
- Bislang wehren sich die Separatisten und planen eigene Wahlen.
- Auch Syrien wird bei den Gesprächen wohl ein Thema sein.
- An dem Treffen nehmen Russland, die Ukraine, Deutschland und Frankreich teil - nach dem Ort des ersten Gipfels in dieser Zusammensetzung im Jahr 2014 wird die Runde auch "Normandie-Treffen" genannt.
Von Christian Wernicke, Paris, und Stefan Braun, Berlin
SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Corona
Das Wunderkind
China und Russland
Krieg? Welcher Krieg?
Die besten Bücher
Welches Buch wann im Leben das richtige ist
Fastenzeit
Damit Verzicht endlich mal schmeckt
Demonstrationen gegen den Krieg
Die Angst in Russland