Normandie-Gedenken:Am Schicksalsstrand

70 Jahre nach dem D-Day gedenken in der Normandie zahlreiche Nationen der Toten. Am Strand von Ouistreham kommen Veteranen und zahlreiche Staatsoberhäupter zur großen Erinnerungszeremonie zusammen. Hinter den Kulissen sprechen die Politiker jedoch vor allem über die Ukraine-Krise.

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70 Jahre nach dem D-Day gedenken in der Normandie zahlreiche Nationen der Toten. Am Strand von Ouistreham kommen Veteranen und zahlreiche Staatsoberhäupter zur großen Erinnerungszeremonie zusammen. Hinter den Kulissen sprechen die Politiker jedoch vor allem über die Ukraine-Krise. Künstler erinnern mit einer großen Performance an den Tag, an dem die alliierten Truppen an der französischen Atlantikküste landeten. Große Leinwände zeigen im Hintergrund historische Aufnahmen des D-Day vor 70 Jahren.

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Am Ende der Zeremonie vernebelt Feuerwerk den blauen Nachmittagshimmel.

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Veteranen mit Sonnenschutz: Am Strand von Ouistreham schauen die Weltkriegsüberlebenden auf die Darbietungen zum 70. Jahrestag der Landung der alliierten Streitkräfte.

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Nach 70 Jahren in Frieden vereint: Der französische Weltkriegsveteran Léon Gautier (links) steht zusammen mit seinem Freund, dem ehemaligen deutschen Soldaten Johannes Börner, am Strand von Ouistreham. Börner ist nach Ende des Krieges in Frankreich geblieben und hat dort Gautier kennengelernt.

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Als die Staatsoberhäupter und Regierungschefs am Nachmittag in Ouistreham ankommen, geleitet der französische Präsident François Hollande die wichtigsten Besucher persönlich über den roten Teppich - darunter auch Russlands Präsident Wladimir Putin.

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Für Angela Merkel fällt Hollandes Empfang sichtlich herzlicher aus als bei seinem russischen Amtskollegen.

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Auf der Tribüne am Sword Beach, wo die zentrale Gedenkveranstaltung stattfindet, nutzt Merkel den Augenblick, um mit Putin zu sprechen. Es ist nicht das erste Zusammenstreffen der beiden Regierungschefs an diesem 6. Juni.

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Am Vormittag trafen die beiden bereits im französischen Deauville zusammen. Es war die erste persönliche Begegnung seit Beginn der Ukraine-Krise.

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Schon der Handschlag der beiden Politiker verrät, dass es an diesem Tag nicht nur um das Gedenken an die Befreiung Frankreichs von der deutschen Besatzung vor 70 Jahren gehen kann. Die aktuellen Entwicklungen in der Ostukraine rücken in den Vordergrund.

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Am späten Nachmittag betritt der französische Präsident Hollande am Strand von Ouistreham das Rednerpult. "Wir finden hier, an diesem Strand, noch immer die Seelen der Getöteten", sagt Hollande. Er möchte, dass der Strand von Ouistreham UNESCO-Weltkulturerbe wird. Hier habe sich das Schicksal der Menschheit entschieden.

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In Bénouville kommt es zur spektakulärsten Begegnung des Tages. Wladimir Putin und der gewählte Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, treffen aufeinander. Kanzlerin Merkel ist auch dabei.

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Der Besuch der englischen Queen Elizabeth II. auf einem britischen Soldatenfriedhof in Bayeux hat eher repräsentativen Charakter. Den Kranz, den die Königin am Gedenkort niederlegte, trug sie eigenhändig über den Rasen.

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Der britische Premierminister David Cameron (Mitte, im Hintergrund die Queen und ihr Ehemann Prinz Philip) findet sich zum Gedenken an die gefallenen Landsmänner ein. Doch auch er wird den Tag für Gespräche im Rahmen der Ukraine-Krise nutzen wollen. Schon im Vorfeld hat er eine "klare Botschaft" an Putin gerichtet.

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US-Präsident Obama kommt im Helikopter in Colleville-sur-Mer an.

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Gemeinsam mit Frankreichs Präsident François Hollande gedenkt der US-Präsident in Coleville-sur-Mer der Toten und ...

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... blickt über den Omaha Beach.

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Auf dem amerikanischen Soldatenfriedhof in Colleville-sur-Mer spricht US-Präsident Obama vor Weltkriegsveteranen. 156 000 alliierte Truppen landeten am 6. Juni vor 70 Jahren an der französischen Atlantikküste.

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Zuvor hat Hollande in der Stadt Caen einen Kranz zum Gedenken an die Tausenden getöteten Zivilisten niedergelegt.

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Klagelied im Morgengrauen: Ein Musiker spielt am 6. Juni 2014 am "Gold Beach" bei Arromanches-les-Bains Dudelsack, während im Hintergrund Schiffe der Royal Marines einlaufen.

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Besucher beobachten bei Arromanches Militärfahrzeuge, die anlässlich des 70. D-Day-Jubiläums aufgefahren wurden.

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Tausende Amerikaner starben am 6. Juni 1944. Besonders heftig tobten die Kämpfe im Strandabschnitt Omaha Beach. 70 Jahre später haben Besucher eine US-Flagge in den Sand gesteckt.

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Die Veteranen Hal Baumgarter (rechts, 90 Jahre alt) und Steve Melnikoff (94 Jahre alt) salutieren am Omaha Beach nahe Vierville sur Mer.

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Stilles Gedenken: Der 89-jährige Veteran Frederick Carrier betet an einem Denkmal für seine 171 Kameraden, die am D-Day am Strandabschnitt Utah Beach starben.

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Die Veteranen Frederick Carrier (links), 89, und Raymond Sylvester, 94, lauschen der US-Nationalhymne, die am Utah Beach gespielt wird.

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