Altkanzler vor U-AusschussScholz nennt Nord-Stream-Bau eine „strategische Fehlentscheidung“

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Trotz Mikrofons oft nur mit Mühe zu verstehen: Ex-Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) vor dem Untersuchungsausschuss im Landtag von Schwerin.
Trotz Mikrofons oft nur mit Mühe zu verstehen: Ex-Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) vor dem Untersuchungsausschuss im Landtag von Schwerin. (Foto: Bernd Wüstneck/dpa)

Der Altkanzler muss als Zeuge im Nord-Stream-Untersuchungsausschuss aussagen. Erstmals spricht er öffentlich über einen Deal, den er den USA angeboten hatte.

Von Jana Stegemann, Schwerin

Unterschiedlicher als Gerhard Schröder und Olaf Scholz kann man wohl kaum auftreten. Beide SPD-Altkanzler waren innerhalb kurzer Zeit als Zeugen vor dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern geladen. Beide sollten die Frage beantworten: Was wussten sie und ihre Regierungen über die Gründung der umstrittenen Klimaschutzstiftung des Landes Mecklenburg-Vorpommern? Mithilfe dieser Stiftung war die Erdgas-Pipeline Nord Stream 2 von Russland durch die Ostsee nach Deutschland zu Ende gebaut worden – geschützt vor angedrohten Sanktionen der USA.

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SZ PlusVon Jana Stegemann

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