Unterschiedlicher als Gerhard Schröder und Olaf Scholz kann man wohl kaum auftreten. Beide SPD-Altkanzler waren innerhalb kurzer Zeit als Zeugen vor dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern geladen. Beide sollten die Frage beantworten: Was wussten sie und ihre Regierungen über die Gründung der umstrittenen Klimaschutzstiftung des Landes Mecklenburg-Vorpommern? Mithilfe dieser Stiftung war die Erdgas-Pipeline Nord Stream 2 von Russland durch die Ostsee nach Deutschland zu Ende gebaut worden – geschützt vor angedrohten Sanktionen der USA.
Altkanzler vor U-AusschussScholz nennt Nord-Stream-Bau eine „strategische Fehlentscheidung“
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Der Altkanzler muss als Zeuge im Nord-Stream-Untersuchungsausschuss aussagen. Erstmals spricht er öffentlich über einen Deal, den er den USA angeboten hatte.
Von Jana Stegemann, Schwerin
