Beziehung zu China und Russland„Für Nordkorea ist das eine sehr komfortable Situation“

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Kim Jong-un (rechts) trifft 2025 in Moskau den chinesischen Präsidenten Xi Jinping (Mitte) und dessen russischen Amtskollegen Wladimir Putin.
Kim Jong-un (rechts) trifft 2025 in Moskau den chinesischen Präsidenten Xi Jinping (Mitte) und dessen russischen Amtskollegen Wladimir Putin. Sergei Bobylev/TASS via ZUMA

Nordkorea unterstützt Russlands Krieg gegen die Ukraine mit Waffen und Soldaten. Was verbindet die beiden Staaten – und was hält China davon? Fragen an den Ostasien-Experten Frederic Spohr.

Interview von Lea Sahay, Peking

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In kurzer Zeit ist Nordkorea zum wichtigen Helfer Russlands im Ukraine-Krieg geworden. Laut einer Studie der Friedrich-Naumann-Stiftung vom September 2025 hat Nordkorea seit 2023 Waffen im geschätzten Wert von 5,6 bis 9,8 Milliarden US-Dollar an Russland geliefert und etwa 15 000 Soldaten entsendet. Politikwissenschaftler Frederic Spohr, 41, arbeitet seit 2012 in Asien und leitet die Büros der Stiftung in Südkorea und Taiwan. Auch der Blick auf China gehört zu seinem Job. Er glaubt nicht, dass Russlands Präsident mit der Nähe zu Nordkorea Druck auf dessen Verbündeten China aufbauen kann. Vielmehr dürfte Nordkoreas Schützenhilfe im Sinne Pekings sein.

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