NiederlandeWeniger Beleidigungen, mehr Sachpolitik

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Der künftige Premier Rob Jetten spricht, der Populist Geert Wilders (im Vordergrund) hat hingegen nicht mehr so viel zu sagen.
Der künftige Premier Rob Jetten spricht, der Populist Geert Wilders (im Vordergrund) hat hingegen nicht mehr so viel zu sagen. Robin Utrecht/IMAGO/ANP

Das neue Minderheitskabinett von Rob Jetten plant, was viele Mitte-Regierungen in der EU machen: mehr Geld für Verteidigung, weniger für Soziales. In der Asylpolitik bleibt die neue Regierung auf dem strengen Kurs ihrer Vorgängerin.

Von Thomas Kirchner, München

Der Ton hat sich verändert in der niederländischen Politik. Die Zeit der Regierung von Premier Dick Schoof, die im vergangenen Jahr nach elf Monaten scheiterte, war von Hass und gegenseitigem Misstrauen geprägt. Hauptverantwortlich dafür: der Populist Geert Wilders, der starke Mann im Hintergrund. Jetzt, da er keine Schlüsselrolle mehr spielt, geht es wieder sachlicher und friedlicher zu zwischen den Parteien. Das war kürzlich im Parlament zu sehen, als die Pläne der kommenden Regierung zur Debatte standen: Die Zahl der persönlichen Beleidigungen war deutlich geringer.

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