Über das Ergebnis der niederländischen Wahl an diesem Mittwoch wird nach herrschender Meinung im Fernsehen entschieden. Etwa ein halbes Dutzend Mal treffen die Protagonisten dort in diesen Tagen zu Debatten aufeinander. Mal sind die Kandidaten der vier größten Parteien unter sich, mal dürfen die kleineren mitreden, schließlich sind insgesamt 15 im Parlament vertreten. Vor zwei Jahren kam es zu einer Sensation: Im Privatsender SBS6 gelang es dem Rechtspopulisten Geert Wilders, den Sozialdemokraten Frans Timmermans zu düpieren – mithilfe einer Wutbürgerin im Publikum, die sich später als Anhängerin von Wilders herausstellte. In den Tagen bis zur Wahl verdoppelte Wilders’ Freiheitspartei PVV ihre Stimmenzahl.
NiederlandeMit dem unberechenbaren Wilders will niemand mehr regieren
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Nach dem schnellen Aus für die Rechtskoalition müssen die Niederländer am Mittwoch schon wieder ein neues Parlament wählen. Und wie vor zwei Jahren liegt der Rechtspopulist Geert Wilders in Führung. Doch diesmal gibt es einen entscheidenden Unterschied.
Von Thomas Kirchner, Amsterdam
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