NiederlandeMassive Gewalt gegen Asylunterkünfte

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Brandanschlag auf ein Gebäude in Loosdrecht, in dem sich zu der Zeit 15 Asylbewerber aufhielten.
Brandanschlag auf ein Gebäude in Loosdrecht, in dem sich zu der Zeit 15 Asylbewerber aufhielten. NICO GARSTMAN/IMAGO

In mehreren niederländischen Orten ufern Proteste gegen die Migrationspolitik in Randale aus. Die Regierung zeigt sich empört – manche Politiker äußern aber Verständnis.

Von Thomas Kirchner

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Den Protest gegen Asylunterkünfte und allgemein gegen eine als zu großzügig empfundene Migrationspolitik gibt es in den Niederlanden schon länger. Er gilt als einer der Gründe für den jüngsten Aufschwung rechtsextremer Parteien. Eine von ihnen, die PVV von Geert Wilders, der einen totalen „Asylstopp“ fordert, holte bei der Wahl 2023 sogar mit Abstand die meisten Stimmen und zog in die Regierung ein, die schnell wieder zerbrach. Was aber in dieser Woche im Land zu beobachten war, hat eine neue Qualität: An mehreren Orten schlugen zunächst friedliche Demonstrationen in Gewalt um, Aufnahmezentren wurden in Brand gesetzt, Einsatzkräfte beschimpft und behindert.

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