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SZ Espresso:Das Wochenende kompakt - die Übersicht für Eilige

Ausreise deutscher Journalisten aus der Türkei

ZDF-Korrespondent Jörg Brase (r.) und Tagesspiegel-Reporter Thomas Seibert (l) geben kurz vor ihrer Ausreise aus der Türkei im ZDF-Studio eine Pressekonferenz.

(Foto: dpa)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Das Wochenende kompakt

Ankara setzt deutsche Medien unter Druck. Die türkische Regierung hat versucht, ZDF und Tagesspiegel dazu zu bewegen, ihre Korrespondenten auszutauschen. Beide Reporter mussten am Sonntag die Türkei verlassen, da sie ohne Akkreditierung kein Aufenthaltsrecht haben. Zuvor hatte das Auswärtige Amt seine Reisehinweise für die Türkei verschärft. Zu den Einzelheiten

Giffey will Väter von Trennungskindern besserstellen. Notwendig seien eine Reform des Sorge- und Umgangsrechts und Änderungen im Unterhaltsrecht, die möglichst viel Flexibilität für verschiedene Betreuungsmodelle ließen, erklärt die Bundesfamilienministerin. Union und Experten signalisieren Zustimmung, berichtet Ann-Kathrin Eckardt. Eine Unterhalts-Reform kann nur der Anfang sein, kommentiert Henrike Roßbach.

Kramp-Karrenbauer erteilt Macron eine Absage. Die CDU-Vorsitzende setzt den jüngsten Reformvorschlägen des französischen Präsidenten für die Europäische Union ein eigenes Konzept entgegen. So lehnt sie dessen Forderungen nach einer Europäisierung der Sozialsysteme und des Mindestlohns ab und fordert einen gemeinsamen ständigen Sitz für die EU im UN-Sicherheitsrat. Mehr dazu

Mehr als 150 Tote bei Flugzeugabsturz nahe Addis Abeba. Die Maschine der Ethiopian Airlines befindet sich auf dem Flug nach Nairobi, als sie wenige Minuten nach dem Start abstürzt. Der Airline zufolge gibt es keine Überlebenden - unter den Opfern sollen auch fünf Deutsche sein. Warum die erst wenige Monate alte Maschine abstürzte, ist derzeit noch unklar. Ein Flugzeug des gleichen Typs 737-8 MAX war erst im Oktober verunglückt. Zu den Einzelheiten

Chemnitzer FC erinnert mit Trauerminute an rechtsextremen Fan. Der wenige Tage zuvor Verstorbene war einer der führenden Köpfe der lokalen Neonaziszene. Zunächst verteidigte der Verein die Aktion, später jedoch reichte Geschäftsführer Thomas Uhlig seinen Rücktritt ein. Politiker fordern weitere Konsequenzen. Von Javier Cáceres

FC Bayern erobert die Tabellenspitze. Nach einem 6:0 gegen den VfL Wolfsburg stehen die Münchner aufgrund des besseren Torverhältnisses vor dem BVB auf dem ersten Platz. Im ersten Spiel seit ihrer Entlassung aus der Nationalelf stehen Thomas Müller, Mats Hummels und Jérôme Boateng in der Startelf, berichtet Tim Brack. Der FC Bayern hat seine Leichtigkeit wiedergefunden, kommentiert Benedikt Warmbrunn.

3 aus 24 - Meistempfohlen am Wochenende

Eine eigentümliche Heilserwartung. Darf man Michael Jacksons Musik noch hören? Die Frage muss anders lauten: Wer will sich eine solche Entscheidung ernsthaft vorschreiben lassen? Kommentar von Sonja Zekri

Greta Thunberg und die Kraft der Vision. Nationalismus, Fundamentalismus und Extremismus sind die Pest. Fatalismus ist die Cholera. Die Welt braucht mehr Menschen, die für eine gute Zukunft eintreten. Kolumne von Heribert Prantl

Münchens heimlicher Hotspot. Die Augustenstraße ist nicht so hochnäsig wie die Brienner Straße, die sie kreuzt, und nicht so verranzt wie die Dachauer, von der sie abzweigt. Von Stephan Handel

SZ-Leser diskutieren​

Flugtaxis - die Lösung urbaner Verkehrsprobleme? "Es ist eine tollkühne Schnapsidee", glaubt earthbird. "Fluggeräte können einander nicht so nah passieren, wie es Autos oder Bahnen tun. Sicherheitsabstände wären vonnöten, die den städtischen Luftraum zum Privileg einiger Weniger machten." Auch MaBu1011 ist skeptisch: "Mir langt schon das komische Geräusch der wenigen Drohnen." Lieber solle man den Öffentlichen Nahverkehr ausbauen, findet der Leser. Diskutieren Sie mit.