SZ Espresso US-Pastor in Türkei freigelassen, Hintergründe zu Mord an Journalistin, Urteil zu Abtreibungen

Der Fall des US-Pfarrers Andrew Brunson hat für Wirbel in den türkisch-amerikanischen Beziehungen gesorgt.

(Foto: dpa)

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Von Juri Auel

Der Tag kompakt

Türkei lässt US-Pastor Brunson frei. Hausarrest und Ausreisesperre gegen den Geistlichen werden aufgehoben. Der Fall belastet seit Monaten die Beziehungen zwischen den Nato-Partnern USA und Türkei. Mehr dazu

Getötete Journalistin Marinowa: Ein Mord, der Vorurteile schürt. Ein Mann wird verdächtigt, die Fernsehmoderatorin Viktoria Marinowa vergewaltigt und getötet zu haben. In Bulgarien befeuert der Fall Ressentiments gegen Roma. Von Florian Hassel

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Ärztin darf weiter nicht über Abtreibung informieren. Das Landgericht in Gießen hat in einem zweiten Urteil die Geldstrafe für die Ärztin Kristina Hänel wegen Werbung für Abtreibung bestätigt. Ihr Anwalt hatte gefordert, eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts einzuholen. Zur Meldung. Der Paragraf 219a, auf dem die Verurteilung beruht, ist eine Aufgabe für Karlsruhe, kommentiert Michaela Schwinn

Urteil im Prozess um Kölner Stadtarchiv-Einsturz gesprochen. Das Landgericht Köln verurteilt einen Bauüberwacher der Kölner Verkehrs-Betriebe wegen fahrlässiger Tötung zu einer Bewährungsstrafe von acht Monaten, drei weitere Angeklagte spricht es frei. Bei dem Unglück im Jahr 2009 waren zwei Menschen getötet und unzählige Dokumente zerstört worden. Das Gericht sprach von einem Urteil mit Augenmaß, das in der Öffentlichkeit "möglicherweise ein gewisses Unverständnis" nach sich ziehe.

Verschwundener Journalist Khashoggi bringt Konzerne in Erklärungsnot. Mehrere Unternehmen haben ihre Teilnahme an einer Wirtschaftskonferenz in Saudi-Arabien abgesagt. Auch Siemens ist dort Partner - und "verfolgt den Fall sehr genau".

Prinzessin Eugenie und Jack Brooksbank haben geheiratet. Die 28-jährige Enkelin der Queen gab dem 32-jährigen Weinhändler in der Georges Chapel in Windsor das Ja-Wort - dort, wo sich auch Prinz Harry und Herzogin Meghan Markle hatten trauen lassen. Unter den Gästen waren viele Promis - und nicht alle hielten sich an die strikte Kleiderordnung. Die Bilder

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Ein "Risiko, dass das jemand liest". Das Wahlprogramm der AfD in Bayern stößt selbst in der eigenen Partei auf Skepsis. Die gröbsten Peinlichkeiten wurden allerdings inzwischen beseitigt. Eine kritische Analyse. Von Johann Osel

Klöckner will kleinere Fertigpizzen. Die Ernährungsministerin will Fertigprodukte nicht nur gesünder machen - sie fordert auch kleinere Portionsgrößen. Zum Text

"Ich hoffe auf einen gehörigen Dämpfer für die CSU." Die bayerische Regierungspartei kämpft bei der Landtagswahl am Sonntag um ihren Nimbus als Souverän. Kabarettist Urban Priol prophezeit: Am Tag danach werden wir uns alle wundern. Interview von Benjamin Emonts

SZ-Leser diskutieren​

Wie sähe ein zeitgemäßes Abtreibungsrecht aus? "Ein zeitgemäßes Abtreibungsrecht sähe so aus, dass Frauen über ihren Körper selbst verfügen können", schreibt KensingtonRoyal. "Ein Mann oder eine andere Person hat kein Recht, der Frau dieses Selbstbestimmungsrecht abzusprechen." JosR hingegen findet: "Zu einem zeitgemäßen und vor allem menschenwürdigen Abtreibungsrecht hat Papst Franziskus vor zwei Tagen alles Richtige gesagt." Und Christian Döß kommentiert: "Wenn die Abtreibungsgegner sich für geborenes Leben so einsetzen würden wie für ungeborenes, dann herrschten hier paradiesische Zustände." Diskutieren Sie mit uns.