SZ am Abend:Nachrichten am 26. November 2023

SZ am Abend: Das Rote Kreuz bringt Geiseln aus dem Gazastreifen.

Das Rote Kreuz bringt Geiseln aus dem Gazastreifen.

(Foto: SAID KHATIB/AFP)

Was heute wichtig war.

Von Philipp Saul

Nachrichten kompakt

Hamas lässt weitere Geiseln frei. 58 Geiseln sind bislang aus der Hand der palästinensischen Terrororganisation freigekommen. Im Gegenzug hat Israel 78 Strafgefangene übergeben. Eine Fortsetzung des Austausches ist nicht unwahrscheinlich: Die Angehörigen der noch immer etwa 200 Geiseln üben Druck auf die israelische Regierung aus. Die Armee hingegen will den Krieg rasch fortführen und die Hamas vernichten. Eine mehrstündige Verzögerung des Austausches am Samstag zeigt, dass alle Absprachen auf brüchigem Grund stehen. Zum Artikel (SZ Plus)

Grüne wollen weg vom Verbotsimage. Vor der Europawahl 2024 strebt die grüne Führung ein Image der Lösungen an. Die Partei will auch in Krisenzeiten massiv in den Umbau der Wirtschaft investieren. Im Zentrum soll ein Netz aus Wasserstoff- und Glasfaserleitungen, aus Stromtrassen, Schienen, Solarpanelen und Windparks stehen, aber auch aus "modernen Krankenhäusern und verlässlichen Kitas". Die Partei will sich zudem für die umstrittene unterirdische CO₂-Speicherung öffnen. Spitzenkandidatin für die Europawahl wird die 36-jährige Terry Reintke. Zum Artikel

Ampelkoalition streitet über Preisbremsen für Strom und Gas. Die Koalition muss mit weniger Geld klarkommen und gerät schon bei den ersten konkreten Auswirkungen aneinander. Im Gegensatz zu Finanzminister Lindner von der FDP, der die Preisbremsen Ende des Jahren auslaufen lassen will, möchten SPD und Teile der Grünen daran festhalten. Zum Artikel

Ermattung und Frustration bei "Letzter Generation. "Trotz neuer Massenproteste beklagen führende Klimaschutz-Aktivisten Erschöpfung unter ihren Anhängern, auch weil die Erfolgsbilanz ernüchternd ist. Nun planen sie eine neue Strategie. Sogar der Markenkern der Bewegung steht infrage, denn Aktionen wie Blockieren und Festkleben finden kaum mehr Aufmerksamkeit in den Medien. Zum Artikel (SZ Plus)

Hypo-Vereinsbank wird von einer Aktiengesellschaft zur GmbH. Die deutsche Großbank verliert ein weiteres Stück ihrer Eigenständigkeit. Pier Carlo Padoan, Aufsichtsratschef des Mutterkonzerns Unicredit, spricht über die künftige Rechtsform, fordert neue Schuldenregeln und lobt Italiens rechte Ministerpräsidentin Meloni. Zum Interview (SZ Plus)

Bjelica wird neuer Union-Trainer. Erst holen die Berliner mit Interimstrainer Grote gegen Augsburg den ersten Punkt seit dem zweiten Spieltag. Dann präsentieren sie nach einer Nacht voll wilder Gerüchte um Real-Ikone Raúl den Kroaten Bjelica als Nachfolger des beliebten Langzeittrainers Fischer. Der Neue hat ein klares Ziel: den Klassenerhalt. Zum Artikel

Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Fans im Frankfurter Stadion. Über den Auslöser der heftigen Zusammenstöße kursieren unterschiedliche Versionen. Ordner seien angegriffen worden, berichtet die Polizei, während die Eintracht-Fanhilfe von einer "Gewalteskalation" seitens der Beamten spricht. Durch den Einsatz von Pfefferspray seien Unbeteiligte zu Schaden gekommen. Das anschließende Bundesligaspiel verliert Frankfurt mit 1:2 gegen Stuttgart, weil dessen Stürmer Undav doppelt trifft. Zum Artikel (SZ Plus)

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