SZ am Abend:Nachrichten am 17. September 2023

SZ am Abend: Den Schleusern haben EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (links) und Italiens Premierministerin Giorgia Meloni den Kampf angesagt.

Den Schleusern haben EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (links) und Italiens Premierministerin Giorgia Meloni den Kampf angesagt.

(Foto: Ciro Fusco/Imago)

Was heute wichtig war.

Von Nadja Lissok

Nachrichten kompakt

Von der Leyen will Migration stärker bekämpfen. Bei einer Pressekonferenz mit Ministerpräsidentin Giorgia Meloni auf Lampedusa verspricht die EU-Kommissionspräsidentin Italien Hilfe im Kampf gegen illegale Migration und stellt einen Zehn-Punkte-Plan vor. Der sieht vor, die angekommenen Menschen schneller in andere europäische Länder zu schicken und die Ausbildung der tunesischen Küstenwache und der Strafverfolgungsbehörden zu verbessern. Aus Sicht von Meloni ist die einzige Lösung, Migranten von der Überfahrt abzuhalten. Zum Artikel

Ein himmlischer Start für die Wiesn. Sonnenschein, beste Stimmung und nur zwei Schläge beim Anzapfen: Beim Oktoberfest gelingt ein Auftakt nach Maß. Nur bei den Fahrgeschäften läuft nicht alles rund. Zum Artikel (SZ Plus)

Absprachen mit der AfD: Thüringer CDU sorgt weiter für Diskussion. Im Erfurter Landtag wurde mit Stimmen von CDU, FDP und AfD eine Steuersenkung beschlossen. Die Staatskanzlei von Bodo Ramelow (Linke) wirft der CDU vor, sich vorher mit der AfD über die Abstimmung verständigt zu haben. Die Christdemokraten weisen die Anschuldigungen zurück. Auch parteiintern werden die Thüringer kritisiert: Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) spricht im ZDF von einer "schwerwiegenden Fehlentscheidung". Zum Artikel

Bauten in Erfurt werden Unesco-Weltkulturerbe. Das jüdisch-mittelalterliche Erbe in Thüringens Landeshauptstadt wird als neues Welterbe ausgezeichnet. Das entschied die UN-Kulturorganisation in ihrer laufenden Sitzung im saudi-arabischen Riad. Die Auszeichnung schließt mehrere Bauten in der Altstadt ein, darunter ein mittelalterliches Ritualbad (Mikwe), das sogenannte Steinhaus sowie Erfurts Alte Synagoge. In Deutschland gibt es damit nun 52 Welterbe-Stätten. Zum Artikel

Ausschreitungen bei Eritrea-Veranstaltung in Stuttgart. Bis zu 200 Personen greifen Teilnehmer und Polizisten an, viele Beamte und weitere Personen werden verletzt. Die Veranstalter symphatisieren mit dem repressiven Regime in Eritrea, viele in Deutschland Lebende sind vor der Diktatur geflohen. Es ist nicht das erste Mal, dass ein Zusammentreffen eskaliert. Nun werden die Forderungen nach schnellen Konsequenzen laut. Zum Artikel

Ukraine hat offenbar Dorf nahe Bachmut zurückerobert. Die Einnahme Klischtschijiwkas würde die taktische Lage der russischen Besatzer in Bachmut deutlich verschlechtern. Moskau bestätigt derweil Gespräche mit Kim Jong Un, und im Südwesten Russlands wird Behörden zufolge ein Öldepot beschädigt. Zum Liveblog über den Krieg in der Ukraine

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