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SZ am Morgen: Die Fregatte "Hessen" läuft aus dem Hafen im niedersächsischen Wilhelmshaven aus und macht sich auf den Weg zum Einsatzgebiet.

Die Fregatte "Hessen" läuft aus dem Hafen im niedersächsischen Wilhelmshaven aus und macht sich auf den Weg zum Einsatzgebiet.

(Foto: Sina Schuldt/dpa)

Was wichtig ist und wird.

Was heute wichtig ist

Fregatte "Hessen" wehrt ersten Huthi-Angriff im Roten Meer ab. Das an der EU-Militärmission "Aspides" beteiligte Schiff schießt nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur zwei Drohnen kurz hintereinander ab. Vertreter der Vereinten Nationen warnen erneut vor einer Hungerkrise im Gazastreifen. Die USA wollen die humanitäre Hilfe für Palästinenser aufstocken und weitere 53 Millionen Dollar (48,9 Millionen Euro) für den Gazastreifen sowie das besetzte Westjordanland bereitstellen. Zum Liveblog zum Krieg in Nahost

EXKLUSIV: Bundesregierung will zentrale Gedenkstätte für Opfer des NSU-Terrorismus errichten. Bis zum Jahr 2030 soll ein Dokumentationszentrum und ein Erinnerungsort entstehen. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung wird ein Konzept, das die Bundeszentrale für politische Bildung erstellt hat, an diesem Mittwoch den Angehörigen der zehn Todesopfer präsentiert. Der Standort ist offen, soll aber noch in diesem Jahr bestimmt werden. Zum Artikel (SZ Plus)

Deutliche Siege für Biden und Trump bei US-Vorwahlen - Protest gegen den Präsidenten. Biden fährt bei der Vorwahl der Demokraten im Bundesstaat Michigan zwar wie erwartet einen deutlichen Sieg ein, aber etwa 15 Prozent der Wählerinnen und Wähler wollen sich nicht auf ihn festlegen und votieren für die Option "Uncommitted", was so viel bedeutet wie ungebunden, unverbindlich, unentschlossen. Das dürfte in großen Teilen als Protest gegen Bidens Unterstützung für Israel im Gaza-Krieg zu werten sein, zumal in Michigan verhältnismäßig viele Muslime leben. Ex-Präsident Trump siegt bei der Vorwahl der Republikaner klar gegen seine Konkurrentin Haley. Zum Artikel (SZ Plus)

EXKLUSIV: Unido-Chef Müller: EU muss Lieferkettengesetz jetzt beschließen. Kurz vor der wohl finalen Abstimmung des Europäischen Rates an diesem Mittwoch warnt der einstige Entwicklungsminister eindringlich vor einem Scheitern. "Es darf keine Geschäftsmodelle geben, die auf Kinderarbeit und Ausbeutung beruhen", sagt der CSU-Politiker, der inzwischen Chef der UN-Organisation für industrielle Entwicklung (Unido) in Wien ist. Hungerlöhne, Kinder- oder Zwangsarbeit auszuschließen, "sollte eine Selbstverständlichkeit sein". Das EU-Lieferkettengesetz könne einen Beitrag leisten, dies zu ändern. Zum Artikel (SZ Plus)

Frankreichs Außenminister präzisiert: Keine Pläne für Kampftruppen in der Ukraine. Man müsse neue Unterstützungswege in den Blick nehmen, sagt Stéphane Séjourné. Er denke etwa an die Produktion von Waffen: "Einige dieser Handlungen könnten eine Präsenz auf ukrainischem Territorium erforderlich machen, ohne die Schwelle zur kriegsführenden Macht zu erreichen." Zuvor hatte Präsident Macron mit der Aussage für Aufregung gesorgt, dass er einen Einsatz von Bodentruppen durch sein Land nicht ausschließe. Zum Liveblog zum Krieg in der Ukraine

EXKLUSIV: Modekette C&A will Filialnetz in Deutschland ausbauen. Derzeit betreibt der Textilhändler bundesweit 388 Filialen. Giny Boer, die niederländische C&A-Europa-Chefin, kündigt im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung an, nach einer Phase der Schließungen wieder neue Läden eröffnen zu wollen. "In Deutschland wird C&A künftig etwa 400 Filialen haben, ob genau 400 oder 410 ist zweitrangig, solange sie am richtigen Standort sind", sagt sie. Zum Interview (SZ Plus)

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