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SZ am Morgen: Wie geht es nach dem Karlsruher Urteil mit den EU-Hilfen für die Ukraine weiter? Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij und Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Kiew. (Archivbild)

Wie geht es nach dem Karlsruher Urteil mit den EU-Hilfen für die Ukraine weiter? Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij und Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Kiew. (Archivbild)

(Foto: IMAGO/Ukraine Presidency/Ukrainian Pre/IMAGO/ZUMA Wire)

Was wichtig ist und wird.

Von Julia Hippert

Was heute wichtig ist

Deutsche Etatnöte machen EU-Partner nervös. Das Urteil zur Schuldenbremse sorgt in Brüssel bei den ohnehin schon zähen Haushaltsverhandlungen für Kopfzerbrechen. Deutschland, so die Befürchtung, könnte eine Aufstockung des EU-Etats blockieren. Berlins EU-Botschafter Clauß betont, zumindest die Unterstützung für die Ukraine soll auch 2024 weiterlaufen. Zusätzliche Mittel, etwa für die Migrationspolitik, könnten aber knapp werden. Zum Artikel (SZ Plus)

Nach Karlsruher Urteil: Lindner, Scholz und Habeck war offenbar bewusst, dass die Verschiebung der 60 Milliarden Euro Folgen haben könnte (SZ Plus)

Haushaltskrise: Bund und Länder streiten über Einsparungen im Etat und die Schuldenbremse (SZ Plus)

Lindners Staatssekretär Gatzer: Der Haushaltskünstler muss gehen (SZ Plus)

Staatsfinanzen: Es gibt einen Weg aus dem Haushaltsdebakel (SZ Plus)

Krieg in Nahost

Neue Geisel-Liste: Acht Kinder sollen Samstag freikommen. Israel hat Medienberichten zufolge eine weitere Namensliste mit Geiseln erhalten, die an diesem Samstag freigelassen werden sollen. Die Familien von 13 Geiseln seien informiert worden, berichtete unter anderem das israelische Portal "Ynet" unter Berufung auf das Büro von Ministerpräsident Netanjahu. US-Präsident Biden betont die Wichtigkeit der Zweistaatenlösung. Zum Liveblog

Gaza: Vier deutsche Staatsangehörige unter freigelassenen Geiseln

Krieg in der Ukraine

Erneut massive Drohnenangriffe auf Kiew. In der Nacht zum Samstag hat Russland nach ukrainischen Angaben Kiew erneut massiv mit Drohnen angegriffen. Bürgermeister Vitali Klitschko berichtet auf Telegram von Trümmern abgeschossener Drohnen, die in der Hauptstadt abgestürzt seien. Mehrere Menschen seien verletzt worden, darunter ein elfjähriges Kind. Zum Artikel

EXKLUSIV Galeria Karstadt Kaufhof bereitet sich auf mögliche Insolvenz von Signa vor. Wie die SZ aus Unternehmenskreisen erfuhr, erfüllt Galeria seine finanziellen Verpflichtungen gegenüber den deutschen Signa-Tochtergesellschaften zwar bis einschließlich November. Galeria erwäge angesichts der sich zuspitzenden finanziellen Lage Signas, Mietzahlungen im Dezember vom dann eingetretenen Zustand abhängig zu machen, hieß es, und gegebenenfalls Mieten dann nicht mehr zu zahlen. Eine der deutschen Tochtergesellschaften hat Medienberichten zufolge bereits am Freitag Insolvenz angemeldet. Zum Artikel (SZ Plus)

Niederlande: Rechtsliberale VVD lehnt Koalition mit Wilders ab. Die islam-, migranten- und EU-feindliche Freiheitspartei von Geert Wilders hat bei ihrer Suche nach möglichen Regierungspartnern eine Option weniger: Die Partei des langjährigen Premiers Mark Rutte lehnt ein Bündnis mit der PVV ab. Die VVD wolle aber durch eine Duldung ein "Mitte-Rechts"-Kabinett möglich machen. Wilders zeigt sich enttäuscht. Zum Artikel (SZ Plus)

Fußball-Bundesliga: Müde Bayern besiegen Köln. Der FC Bayern schlägt den 1. FC Köln trotz großer Überlegenheit nur mit 1:0. Das Siegtor schießt Kane. Im Vorfeld hatte Bayern-Trainer Tuchel von einer "sehr, sehr unglücklichen Ansetzung" gesprochen, weil ausgerechnet die Bayern, denen insgesamt 16 Profis in der Länderspielpause fehlten, schon am Freitagabend wieder zu einem Bundesligaspiel antreten mussten. Zum Artikel (SZ Plus)

Bayern in der Einzelkritik: Kane kanns auch lässig (SZ Plus)

Weitere wichtige Themen:

US-Medien: Messerangriff auf George Floyds Mörder

Umfassender Wiedergutmachungsplan: Katholische Kirche in Spanien will alle Missbrauchsopfer entschädigen

15 Tage ohne Visum: China lockert Einreise-Regeln für Deutsche

Gesetzesentwurf: Zustellung von Briefen könnte künftig länger dauern

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