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SZ am Morgen: Die deutschen Spieler fassungslos: Das Aus in Katar wird den DFB noch eine ganze Weile beschäftigen.

Die deutschen Spieler fassungslos: Das Aus in Katar wird den DFB noch eine ganze Weile beschäftigen.

(Foto: Ina Fassbender/AFP)

Was wichtig ist und wird.

Von Philipp Saul

Was heute wichtig ist

Deutschland scheidet bei der Fußball-WM aus. Die DFB-Elf geht in einem grotesken Spiel gegen Costa Rica durch Gnabry früh in Führung, gerät zwischendurch in Rückstand und gewinnt am Ende dank Havertz und Füllkrug doch noch mit 4:2. Aber weil Spanien gegen Japan verliert, muss Deutschland erneut das Aus nach der WM-Vorrunde verkraften. Zum Artikel

Müller deutet Ende seiner Nationalelf-Karriere an. Der 33 Jahre alte Offensivspieler nennt das WM-Aus eine "absolute Katastrophe" und spricht von einem Ohnmachtsgefühl: "Wir können das Spiel von Spanien nicht beeinflussen." An die Fans richtet er Worte, die nach Abschied aus dem DFB-Team klingen. Bundestrainer Flick will trotz des Scheiterns im Amt bleiben: "Mein Trainerteam und ich haben gute Arbeit geleistet." Die Stimmen zum WM-Aus. Zum Artikel

Biden und Macron feiern demonstrativ ihre enge Verbundenheit. Beim Staatsempfang in Washington tragen die beiden Präsidenten ihre Streitigkeiten, etwa zu Frankreichs geplatztem U-Boot-Deal mit Australien, fern der Öffentlichkeit aus. Beim Übergang zu erneuerbaren Energien soll eine Taskforce in Zukunft Unstimmigkeiten ausräumen. US-Präsident Biden deutet zudem Änderungen beim umstrittenen Anti-Inflationspaket an, das von Europäern scharf kritisiert wird. Zum Artikel

EXKLUSIV Rechercheprojekt Farmsubsidies: EU-Subventionen für wegen Tierquälerei aufgefallene Landwirte. Recherchen zeigen: Mehr als 50 Landwirte und Firmen, die öffentlich wegen Tierquälerei in den Fokus geraten oder sogar verurteilt worden sind, haben in den Folgejahren von der Europäischen Union weiterhin Agrarsubventionen erhalten. Zum Artikel (SZ Plus)

Großbritannien spürt Brexit-Folgen. Auf der Insel merken viele erst jetzt richtig, wie sehr der EU-Austritt dem Land ökonomisch schadet. Einer Studie zufolge sind die Lebensmittelpreise wegen des Brexits um drei Prozent pro Jahr gestiegen. Und die Aussichten sind düster: Laut OECD soll das Vereinigte Königreich unter den G-20-Staaten - mit Ausnahme von Russland - das niedrigste Wachstum in den kommenden zwei Jahren verzeichnen. Zum Artikel (SZ Plus)

Gericht versetzt früheren AfD-Abgeordneten und Richter in Ruhestand. Jens Maier soll in Sachsen kein Recht mehr sprechen dürfen. "Er ist als Richter nicht mehr tragbar", urteilt das zuständige Gericht in Leipzig. Das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Person des Richters habe in so hohem Maße Schaden genommen, dass seine Rechtsprechung nicht mehr glaubwürdig erscheine. Die sächsische Justizministerin zeigt sich erleichtert. Zum Artikel

Weitere wichtige Themen:

Alles zum Krieg in der Ukraine

Biden zeigt sich unter Bedingungen bereit zu Gespräch mit Putin. Der US-Präsident sagt: "Ich bin bereit, mit Herrn Putin zu sprechen, wenn er tatsächlich ein Interesse daran zeigt, einen Weg zur Beendigung des Krieges zu finden. Das hat er bisher nicht getan." Er werde jedoch nicht im Alleingang mit Russlands Präsident sprechen, sondern nur in Absprache mit den Nato-Verbündeten. Zum Liveblog

EXKLUSIV Migrationsforscher fordert schnelle Reaktion auf steigende Flüchtlingszahlen. Im Winter könnten weitere zwei bis drei Millionen Ukrainer fliehen, viele davon nach Deutschland, sagt Gerald Knaus. Die Bundesregierung solle deshalb schnell einen Sonderbevollmächtigten für Migration ernennen. Ziel müsse es sein, "tödliche irreguläre Migration drastisch zu reduzieren" und "legale Wege zu öffnen". Um die Aufnahmebereitschaft von Privatleuten im Fall einer neuen Fluchtwelle zu erhöhen, schlägt Knaus eine Dankespauschale von 500 Euro für alle vor, die Flüchtende aufnehmen. Zum Interview (SZ Plus)

Ukrainischer Digitalminister: Seit Kriegsbeginn Tausende russische Cyberangriffe. "Wir erleben mehrere täglich, meistens sind es Attacken auf die digitale Infrastruktur", sagt Mychajlo Fedorow. Er wollte sein Land als Tech-Standort positionieren, nun steht er im Zentrum des, wie er sagt, "ersten Cyber-Weltkriegs der Geschichte". Die Ukraine verfüge mittlerweile über eine schlagkräftige Cyberarmee aus 300 000 Spezialisten, nicht nur aus der Ukraine. Zum Artikel

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