bedeckt München 14°

SZ Espresso:Nachrichten am Morgen - die Übersicht für Eilige

Article of impeachment against former president Trump delivered to Senate

Ankläger des Repräsentantenhauses bringen am Montagabend die Anklageschrift gegen Donald Trump in den Senat.

(Foto: Melina Mara/REUTERS)

Was wichtig ist und wird.

Von Philipp Saul und Julia Bergmann

Was wichtig war

Anklage gegen Trump an US-Senat übergeben. Die Senatoren bereiten sich jetzt auf den Prozess gegen den Ex-Präsidenten vor. Lange werde das Verfahren nicht dauern, kündigen die Demokraten an. Mehr dazu von Thorsten Denkler. Die Republikaner haben sich von Trump abhängig gemacht - und bekommen nun beim Impeachment die Quittung, kommentiert Hubert Wetzel (SZ Plus).

Yellen als neue US-Finanzministerin bestätigt. Der Senat nimmt die Nominierung der Ex-Notenbankchefin mit breiter Zustimmung aus beiden politischen Lagern an. Der US-Supreme-Court wird sich nicht abschließend mit einer Korruptionsklage gegen Ex-Präsident Trump befassen. Aktuelle Meldungen zur US-Politik

Sachsen-Anhalts Verfassungsschutz stuft AfD-Landesverband als rechtsextremen Verdachtsfall ein. Mehreren Medienberichten zufolge darf das Landesamt die Partei bereits seit zwei Wochen geheimdienstlich beobachten. Auf Bundesebene versucht die AfD mit juristischen Mitteln, eine solche Einstufung zu verhindern. Mehr dazu

Italiens Premier will Rücktritt einreichen. Erst vor wenigen Tagen überstand seine Regierung zwei Vertrauensabstimmungen im Parlament. Dennoch hat er dort keine Mehrheit. Conte hofft, dass ihm Staatspräsident Mattarella umgehend den Auftrag für die Bildung eines neuen Kabinetts überträgt, berichtet Oliver Meiler.

Deutsche Handballer nur WM-Zwölfter. Mit einem 23:23 gegen Polen erreicht die DHB-Auswahl die schlechteste Platzierung in der Verbandsgeschichte. Die ersatzgeschwächte Nationalmannschaft liefert im letzten Spiel einen schwachen Auftritt, schreibt Ralf Tögel.

Die News zum Coronavirus

RKI registriert 6408 Corona-Neuinfektionen. Binnen eines Tages melden die Gesundheitsämter außerdem 903 neue Todesfälle, die im Zusammenhang mit der Virusinfektion stehen. Die Meldungen aus Deutschland im Überblick

Erneut Krawalle in den Niederlanden. Den dritten Abend in Folge kommt es in mehreren niederländischen Städten zu Gewalt, die Polizei nimmt mehr als 150 Menschen fest. Aktuelle Meldungen weltweit

Bergwerk statt Schulbank. Während man sich in Deutschland über Internetprobleme aufregt, haben knapp eine halbe Milliarde Kinder weltweit ein anderes Problem: Wie lässt sich verhindern, dass Corona ihre sowieso schon schlechten Bildungschancen zunichte macht? Lesen Sie den Text von Susanne Klein und Arne Perras mit SZ Plus.

Außerdem wichtig:

Was wichtig wird

Von der Leyen, Merkel und Macron sprechen beim Online-Weltwirtschaftsforum. Das traditionelle Treffen dauert noch bis Freitag an und findet in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht wie sonst im Alpenort Davos statt. Die Rede der EU-Kommissionspräsidentin wird für 11 Uhr erwartet, Bundeskanzlerin Merkel soll um 13 Uhr sprechen und Frankreichs Präsident Macron um 15 Uhr.

Letzter Verhandlungstag vor der Urteilsverkündung im Lübcke-Prozess. Die Verteidiger des Mitangeklagten Markus H. halten ihre Plädoyers - die Bundesanwaltschaft fordert für H. eine mehrjährige Haftstrafe. Die Anwälte des Hauptangeklagten Stephan Ernst hatten bereits in der vergangenen Woche das Wort. Die Bundesanwaltschaft fordert für Ernst eine lebenslange Haftstrafe und anschließende Sicherungsverwahrung. Die Verteidiung plädiert auf Totschlag. Das Urteil wird für Donnerstrag erwartet.

IWF-Prognose zur Entwicklung der Weltwirtschaft. Der Internationale Währungsfonds stellt seine Voraussage für das Wirtschaftswachstum im kommenden Jahr vor.

Frühstücksflocke

Erste Zeugnisse von Schneeskulpturen stammen aus dem späten Mittelalter. So brüstete sich ein Florentiner Weinhändler schon im Jahr 1408 in seinem Tagebuch damit, zwei mehr als einen Meter hohe Figuren aus Schnee errichtet zu haben. Wer möchte, wird das derzeit wohl in vielen Gegenden problemlos übertreffen können, die Wetterdienste sagen für die kommenden Tage viel Weiß voraus. Während solches Wetter früher lebensbedrohlich sein konnte - und Schneemänner deshalb oft grimmig-böse dargestellt wurden - hat der Winter in der heizkörperwarmen Moderne viel von seinem Schrecken verloren. Dafür stellen sich ganz neue Fragen, zum Beispiel die nach einer Schneefrauenquote. Martin Zips hat die schönsten Anekdoten für Schnee-Skulpteure aufgeschrieben.

© SZ.de
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema