SZ am AbendNachrichten vom 22. Juni 2026

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Am Ende seines Statements bricht ihm kurz die Stimme: Der britische Premierminister Keir Starmer erklärt am Montagvormittag vor seinem Amtssitz seinen Rückzug.
Am Ende seines Statements bricht ihm kurz die Stimme: Der britische Premierminister Keir Starmer erklärt am Montagvormittag vor seinem Amtssitz seinen Rückzug. Kin Cheung/AP/dpa

Was heute wichtig war.

Von Tobias Bug

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Was heute wichtig war

Starmer ist nicht mehr britischer Premier. Seit dem Brexit-Referendum vor zehn Jahren haben sechs Premiers das Vereinigte Königreich regiert – und bald kommt ein siebter dazu. Am Montagmorgen hat Labour-Chef Starmer sein Amt niedergelegt. Drei von vier Briten finden laut einer Umfrage, er mache einen „schlechten Job“ – und mehr als 100 Abgeordnete seiner Partei waren gegen ihn. Zum Artikel

  • MEINUNG Dieser Rücktritt erzählt viel über den Zustand von Gesellschaft und Politik
  • Starmer-Nachfolger: Andy Burnham hat beste Chancen, britischer Premier zu werden
  • Reportage: Zehn Jahre Brexit, zehn Jahre ohne Plan

Gewerkschaften stemmen sich gegen Rentenpläne. Eine Regierungskommission schlägt 33 Neuerungen vor: Der Beitragssatz soll steigen, die abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren abgeschafft werden und die Menschen sollen länger arbeiten. Gewerkschafter sind empört. Die Pläne gingen „an der Lebenswirklichkeit der arbeitenden Menschen vorbei“, sagt Verdi-Chef Werneke. Zum Artikel

Kolumbien wählt Kandidaten der extremen Rechten zum Präsidenten. Abelardo de la Espriella hat sich am Sonntag gegen Iván Cepeda von der Linken durchgesetzt – mit nur 250 000 Stimmen Vorsprung. Der neugewählte Präsident nennt autoritäre Staatschefs seine Vorbilder und hat angekündigt, Kriminelle mit Bomben zu bekämpfen. US-Präsident Trump freut sich über den neuen Alliierten in Lateinamerika. Zum Artikel

Vance: Iran will wieder IAEA-Inspektoren ins Land lassen. Der US-Vizepräsident verkündet einen „wichtigen Meilenstein zur Beendigung des iranischen Atomwaffenprogramms“. Teheran bestätigt das bislang nicht. In der Schweiz sollen die Gespräche zwischen USA und Iran noch die ganze Woche weitergehen. Zum Liveblog

Weitere wichtige Themen des Tages

Alles Wichtige zur Fußball-WM

Der goldene Fuß ist kaputt. Nico Schlotterbeck fällt für den Rest der WM aus, dabei sollten seine Pässe mit links elementarer Bestandteil des deutschen Spiels sein. Nun wird ihn der Rechtsfuß Antonio Rüdiger ersetzen. Zum Artikel

Die nächste Heldengeschichte der Kapverden. Der WM-Neuling lässt sich beim 2:2 gegen Uruguay auch von einer skurrilen Szene nicht aufhalten – und hat nun tatsächlich beste Chancen aufs Sechzehntelfinale. Zum Artikel

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