Alles zum Krieg in der Ukraine
Historischer Besuch Selenskijs in Washington. Bei seiner ersten offiziellen Auslandsreise seit Kriegsbeginn betont der ukrainische Präsident die Bedeutung des Verteidigungskampfes für die Demokratie und fordert vom wichtigsten Verbündeten USA weitere Panzer und Waffen. "Ihr Geld ist keine wohltätige Spende. Es ist eine Investition in die globale Sicherheit und Demokratie", beschwört er die Abgeordneten im Kongress. Zum Artikel (SZ Plus)
Strack-Zimmermann: Ukraine braucht westliche Kampfpanzer. Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses spricht sich nach dem Besuch des ukrainischen Präsidenten in den USA erneut für die Lieferung westlicher Kampfpanzer aus. "Deutschland muss endlich den Schützenpanzer Marder und am besten gemeinsam mit den europäischen Partnern den Leopard 2 liefern", sagt die FDP-Politikerin. Zum Liveblog
Was heute wichtig ist
Lang kritisiert Verkehrsminister Wissing. "2023 muss das Jahr des Klimaschutzes werden", sagt die Grünen-Chefin. Zwar sei es der Ampelkoalition gelungen, in zehn Monaten unabhängig von russischem Gas zu werden und den Ausbau der erneuerbaren Energien massiv zu beschleunigen, der Verkehrssektor hinke der Entwicklung jedoch hinterher. Nötig seien mehr Investitionen in die Bahn und der Abbau umweltschädlicher Subventionen, wie etwa beim Dienstwagenprivileg. Zum Interview (SZ Plus)
FTX-Gründer wird in die USA ausgeliefert. Der Gründer der Kryptobörse, Sam Bankman-Fried, ist auf dem Weg von den Bahamas nach New York. Top-Manager Caroline Ellison und Gary Wang bekennen sich schuldig und wollen mit der Staatsanwaltschaft zusammenarbeiten, um die Hintergründe des Bankrotts aufzuklären. Zum Artikel
Schützenpanzer "Puma" sollen innerhalb von drei Wochen repariert werden. Verteidigungsministerin Lambrecht verstärkt den Druck auf die Hersteller des Gefechtsfahrzeugs, von dem 18 von 18 Exemplaren bei einer wichtigen Übung ausgefallen waren. Die Entwickler Rheinmetall und Krauss-Maffei Wegmann verpflichten sich dazu, die technischen Probleme schnell in den Griff zu bekommen. Zum Artikel
Menschenrechtlerin: Afghanische Frauen fühlen sich betrogen. Die Taliban verbieten Frauen, Universitäten zu besuchen. "Gegen ihre Versprechen betreiben die Taliban nun wieder eine Politik wie im Jahr 1996, als sie das erste Mal an die Macht kamen", sagt die Exil-Menschenrechtlerin Fausia Kufi. Die Afghaninnen seien "entsetzt" und sehen die internationale Gemeinschaft in der Verantwortung, weil diese das Land den Taliban regelrecht überreicht hätten. Westliche Staaten kritisieren den Beschluss zwar, haben aber kaum noch Einfluss auf die Machthaber. Zum Artikel (SZ Plus)
Krankenversicherungen werden teurer. Im kommenden Jahr dürfen die gesetzlichen Kassen ihre Zusatzbeiträge erhöhen. Im Durchschnitt steigen die Krankenkassenbeiträge damit auf 16,2 Prozent - ein historischer Höchstwert. Außerdem entfällt der gelbe Zettel bei Krankmeldungen, diese sollen künftig elektronisch erfolgen. Zum Artikel
Trump ficht Missbrauchs-Gesetz an. Elizabeth Jean Carroll verklagt Trump wegen Körperverletzung und nutzt den neuen Adult Survivors Act, der nach der "Me too"-Bewegung die Klage bei zuvor verjährten Vorwürfen sexualisierter Gewalt ermöglicht. Der Ex-Präsident will das Gesetz als verfassungswidrig anfechten. Zum Artikel

