SZ am AbendNachrichten vom 16. Mai 2025

Lesezeit: 2 Min.

Im historischen Dolmabahçe-Palast in Istanbul haben die Delegationen aus Russland (rechts) und der Ukraine (links), angeleitet vom türkischen Außenminister Hakan Fidan (Kopfseite, Mitte), über den Krieg in der Ukraine verhandelt.
Im historischen Dolmabahçe-Palast in Istanbul haben die Delegationen aus Russland (rechts) und der Ukraine (links), angeleitet vom türkischen Außenminister Hakan Fidan (Kopfseite, Mitte), über den Krieg in der Ukraine verhandelt. Murat Gok/AP

Was heute wichtig war.

Von Anna-Maria Salmen und Philipp Saul

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Alles zum Krieg in der Ukraine

Russland und die Ukraine tauschen je 1000 Kriegsgefangene aus. Die Gespräche zwischen Vertretern beider Seiten enden nach weniger als zwei Stunden. Eine bedeutende Annäherung in Richtung Waffenstillstand wird nicht erzielt. Zum Liveblog

  • MEINUNG Diplomatie: Selenskij und Putin kämpfen um Trumps Gunst
  • Frontverlauf: Grafischer Überblick zur Lage in der Ukraine
  • MEINUNG Gastkommentar: Russland lügt, Europa lässt sich täuschen

Merz drängt auf Einigkeit gegenüber Putin. Bei einem Treffen der Europäischen Politischen Gemeinschaft verspricht der Bundeskanzler dem ukrainischen Präsidenten Selenskij weitere Unterstützung. Denkbar ist ein neues Sanktionspaket, das die russischen Einnahmen aus Öl- und Gasexporten und den Finanzmarkt ins Visier nimmt. Doch der Widerstand ist groß, weil etliche EU-Staaten immer noch große Mengen fossiler Energieträger beziehen. Zum Artikel

Was heute wichtig war

Kardinal Marx: Hatte späteren Papst schon vor Konklave im Hinterkopf. Er habe Kardinal Robert Francis Prevost im vergangenen Jahr zum ersten Mal getroffen, sagt Münchens Erzbischof: „Er ist mir sehr angenehm im Gedächtnis geblieben und als ich zum Konklave nach Rom gefahren bin, da war dieser Name nicht ganz weg bei mir, das gebe ich zu.“ Bei den Finanzen des Heiligen Stuhls sieht Marx dringenden Handlungsbedarf: „Wir müssen die Kosten reduzieren.“ Zum Interview (SZ Plus)

EXKLUSIV Österreichischer Zoo soll giftige Schlangen nach Indien geliefert haben. Mehrere Exemplare der giftigsten Schlangen der Welt und Hunderte weitere, teils geschützte Reptilien wurden zwischen September 2023 und Januar 2025 aus der Alpenrepublik an die reichste Familie Asiens geschickt. Diese will mit den Tieren den größten Zoo der Welt aufbauen. Zum Artikel (SZ Plus)

Israel verschärft Angriffe auf Gazastreifen. Nach palästinensischen Angaben werden bei Bombardierungen mindestens 30 Menschen getötet. Womöglich sind die massiven Angriffe der vergangenen Tage eine Vorbereitung auf den Einmarsch weiterer Truppen. Die US-Regierung äußert Sorge über die humanitäre Lage und verschärft den Ton gegenüber der israelischen Regierung. Zum Artikel

Koalitionsausschuss könnte ein fast reines Männergremium werden. Sowohl Union als auch SPD haben viele Spitzenpositionen mit Männern besetzt. Das könnte dazu führen, dass im wichtigsten informellen Entscheidungsgremium der neuen Regierung kaum Frauen vertreten sind. Bislang wäre das einzige weibliche Mitglied die SPD-Co-Chefin Esken, die von ihrer designierten Nachfolgerin Bas abgelöst werden soll. Zum Artikel

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