SZ am Abend :Nachrichten am 12. Juni 2024

Lesezeit: 2 min

Als die Bundeswehr noch 130 000 Wehrpflichtige hatte: Junge Rekruten beim Gelöbnis 1999 in Frankfurt an der Oder. (Foto: Martin_Schutt/picture-alliance / dpa)

Was heute wichtig war.

Von Franka Bals

Pistorius plant „Auswahlwehrdienst“. Der Verteidigungsminister will die Wehrfähigen in Deutschland wieder systematisch erfassen. Demnach sollen alle Männer eines Jahrgangs, der 18 Jahre alt wird, verpflichtend in einem Online-Fragebogen Angaben zur körperlichen Fitness machen und mitteilen, ob sie zur Bundeswehr wollen - der Wehrdienst soll freiwillig bleiben. Zum Artikel

  • MEINUNG Wehrpflicht? Bitte nur einen Klecks (SZ Plus)
  • Wehrdienst: Australien will Armee auch für Ausländer öffnen

EU erhöht Zölle für Elektroautos aus China. Von kommendem Monat an gelten demnach Strafzölle von bis zu 38 Prozent für E-Autos, die aus China nach Europa importiert werden. Brüssel begründet die Entscheidung damit, dass Peking den Bau von E-Autos massiv subventioniere und so den Wettbewerb für die heimischen Autobauer verzerre. China bestreitet den Vorwurf und vermutet politische Gründe hinter den neuen Zöllen. Zum Artikel (SZ Plus)

60 000 Zuschauer beim EM-Fanfest erwartet. In München steigt am Mittwochabend auf der Theresienwiese das Fanfest zur Fußball-Europameisterschaft. Neben Nelly Furtado und Ed Sheeran treten auch die britische Künstlerin Dylan, Mark Forster und Tim Bendzko auf. Zum Liveticker

Jugendstudie: Junge Menschen wünschen sich Sicherheit. Nach der Europawahl, bei der gerade die jüngeren Deutschen etablierte Parteien abgewählt und sich der AfD zugewandt haben, zeigt die Sinus-Jugendstudie 2024 unter anderem: Viele der Befragten zwischen 14 und 17 Jahren wünschen sich Sicherheit, eine Familie und ein verlässliches Einkommen. Viele würden zudem mit der Politik fremdeln, sich nicht ernst genommen und machtlos fühlen. Zum Artikel

UN-Bericht: Israel und Hamas begehen Kriegsverbrechen. Eine Untersuchungskommission stellt fest, dass die Hamas und weitere bewaffnete palästinensische Gruppen unter anderem für Kriegsverbrechen wie vorsätzliche Angriffe auf Zivilisten, Folter und Geiselnahme verantwortlich sind. Israel werden unter anderem Kriegsverbrechen wie Aushungern als Mittel der Kriegsführung, gewaltsame Vertreibung und willkürliche Inhaftierung und Verletzung der persönlichen Würde vorgeworfen. Zum Artikel

MEINUNG Wer ist verantwortlich für den Bauskandal um das Münchner Konzerthaus? Nach einem Beschluss des bayerischen Kabinetts werden die bisherigen Pläne für das Konzerthaus endgültig nicht realisiert - der Architekt Nachbaur-Sturm zeigt sich enttäuscht. Während die Staatskanzlei von einem "Durchbruch" spricht, müsste eher von einer Blamage die Rede sein. Zum Essay (SZ Plus)

Wissenschaftsfreiheit: Bildungsministerin Stark-Watzinger in der Kritik. Nach einem offenen Brief, in dem Dozenten Anfang Mai die Räumung eines propalästinensischen Protestcamps an der Freien Universität (FU) Berlin kritisiert hatten, wollte Stark-Watzinger offenbar prüfen, ob kritischen Hochschullehrern Fördergelder gestrichen werden können. Das Netzwerk für Gute Arbeit in der Wissenschaft fordert ihren Rücktritt. Zum Artikel

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