SZ am Abend:Nachrichten am 26. November 2021

Lesezeit: 3 min

Coronavirus - Spahn und Wieler zur aktuellen Lage

Lothar Wieler und Jens Spahn sprechen in der Bundespressekonferenz zur Corona-Lage.

(Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Philipp Saul

Das Wichtigste zum Coronavirus

Spahn und Wieler für massive Kontaktbeschränkungen. Je länger man damit warte, desto einschneidender würden die Maßnahmen in einigen Wochen ausfallen müssen, warnt der geschäftsführende Gesundheitsminister Spahn. RKI-Chef Wieler fragt: "Wie viele Menschen müssen denn noch sterben?" Die Luftwaffe der Bundeswehr hilft dabei, Intensivpatienten aus Bayern nach Nordrhein-Westfalen zu verlegen. Zum Artikel

EU will Flüge aus dem Süden Afrikas wegen neuer Virusvariante aussetzen. Einzelfälle von Infektionen mit B.1.1.529 werden mittlerweile auch aus Belgien, Israel, Botswana und Hongkong gemeldet. Viele Länder verhängen Reisebeschränkungen, Deutschland erweitert außerdem die Liste der Virusvariantengebiete. Fluggesellschaften dürfen von heute Nacht an nur noch deutsche Staatsbürger aus Südafrika nach Deutschland befördern. Zum Artikel

Söder fordert Bundesnotbremse und Impfpflicht möglichst vom 1. Januar an. Bayerns Regierungschef spricht sich außerdem für eine raschere Ministerpräsidentenkonferenz aus. Mehrere Landkreise klagen über Probleme bei der Impfstoffversorgung. Mehr Nachrichten aus Bayern

AfD verschiebt Bundesparteitag. Das Treffen soll nicht am 11. Dezember, sondern erst 2022 stattfinden. Ein konkretes neues Datum gibt es offenbar noch nicht. Gründe sind die Corona-Lage und damit verbundene mögliche Zugangsbeschränkungen für Ungeimpfte. Zum Artikel

Nachrichten kompakt:

Das Ende des Verbrenners naht. Nach Atomkraft und Kohle steht Deutschland der nächste Ausstieg bevor: Die Ampel-Koalition will den Abschied von Diesel und Benziner beschleunigen. Die voraussichtliche neue Regierung hat vor, dazu massenhaft Windparks auszubauen und Dächer mit Solarzellen zu pflastern. Das Ziel sind 80 Prozent Anteil am Strommarkt bis 2030, und das bei einer stark wachsenden Stromnachfrage. Zum Artikel (SZ Plus)

Hinterbliebene fordern Schadenersatz nach Olympia-Attentat. Fast 50 Jahre nach dem Anschlag auf die israelische Mannschaft bei den Olympischen Spielen 1972 in München beantragen Hinterbliebene bei den Vereinten Nationen 110 Millionen Euro Schadenersatz. Der Betrag soll nicht aus UN-Mitteln, sondern aus dem Vermögen des früheren libyschen Diktators al-Gaddafi beglichen werden, das die UN nach dessen Tod 2011 beschlagnahmt hat. Nach Überzeugung von Angehörigen der elf israelischen Opfer hat Gaddafi den Anschlag unterstützt. Zum Artikel

Tesla verzichtet auf staatliche Förderung. Für die Batteriefertigung in Grünheide bei Berlin zieht der Autobauer seinen Antrag auf Fördermittel in Milliardenhöhe zurück, will an seinen Bauplänen für eine Batterie- und Recyclingfabrik aber festhalten. Die Linksfraktion im Landtag von Brandenburg glaubt indes nicht, dass Tesla freiwillig auf das Geld verzichtet, sondern die Förderkriterien nicht erfüllt. Zum Artikel

Hänel: "Ich habe immer an die Demokratie geglaubt". Werbung für Schwangerschaftsabbrüche ist verboten. Dieses Verbot wird laut neuem Koalitionsvertrag abgeschafft. Die Ärztin Kristina Hänel hat wie wenig andere dafür gekämpft. Ein Gespräch. Zum Artikel (SZ Plus)

Weitere wichtige Themen des Tages:

Das hat heute viele interessiert

Revolte bis nach Mitternacht. "Das war die schlimmste Veranstaltung, die ich je beim FC Bayern erlebt habe", sagt Uli Hoeneß und verlässt die Halle. Das Thema Katar und die Kommunikation darum lässt die Mitgliederversammlung eskalieren. Der Abend endet in Buh-Rufen und Pfiffen. Zum Artikel

Ein neuer Kanzler, ein neues Team. Im Großen und Ganzen steht die Regierung von Olaf Scholz. Wer sind die Männer und Frauen, die nun ein Ministeramt übernehmen sollen? Zum Artikel

Kampf der Flügel und der Vielfalt. Dass Cem Özdemir Agrarminister wird und Anton Hofreiter leer ausgeht, ist das Ergebnis einer heftigen Auseinandersetzung. Sie begann damit, dass die Grünen andere Ministerien bekamen als gedacht - und endete mit mehreren Opfern. Zum Artikel (SZ Plus)

Zu guter Letzt

Geschenke für den Kopf. Die Tage werden kürzer, und es droht eine noch stillere Zeit als sonst um Weihnachten. Höchste Zeit für Bücher, Filme, Musik. Empfehlungen aus dem Feuilleton der Süddeutschen Zeitung. Zum Artikel (SZ Plus)

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