SZ am Abend:Nachrichten am 17. August 2022

Lesezeit: 3 min

SZ am Abend: Kanzler Scholz steht in der Kritik, weil er die Holocaust-Äußerung des palästinensischen Präsidenten Abbas zunächst unwidersprochen stehen ließ.

Kanzler Scholz steht in der Kritik, weil er die Holocaust-Äußerung des palästinensischen Präsidenten Abbas zunächst unwidersprochen stehen ließ.

(Foto: AFP)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Oliver Klasen

Nachrichten kompakt

Scholz "zutiefst empört" über Abbas. Der Kanzler bemüht sich nach unwidersprochenen Holocaust-Vorwürfen des Palästinenserpräsidenten um Schadensbegrenzung. Die Schuld dafür, dass Scholz nicht "direkt" habe reagieren können, nimmt sein Pressesprecher auf sich. Am Donnerstag will Scholz mit dem israelischen Ministerpräsidenten Lapid telefonieren, um über den Vorfall zu sprechen. Zum Artikel

Ein kommunikatives Desaster für die Regierung. Den Handschlag mit Abbas nach dessen Holocaust-Äußerungen kann Scholz nicht ungeschehen machen. Die Angelegenheit belastet das Verhältnis zu Israel. Das wiegt umso schwerer, als der Kanzler gerade dabei war, das Gedenken an 50 Jahre Olympia-Attentat zur Chefsache zu machen. Auch dabei droht ein Eklat. Zur Analyse (SZ Plus)

Debatte über eine Nachfolgelösung für das Neun-Euro-Ticket wird intensiver. Zwei Wochen vor Ende des größten Bahnexperiments, das Deutschland je erlebt hat, erklärt die Bremer Verkehrsministerin, die Länder seien bereit, Geld zu geben für ein neues verbilligtes Nahverkehrsangebot. Mehrere ihrer Kollegen widersprechen. Es herrscht große Uneinigkeit über die Details. Klar ist bisher nur: Eine direkte Verlängerung vom 1. September an wird es nicht geben. Zum Artikel (SZ Plus)

EXKLUSIV Betrug bei Corona-Schnelltests dürfte für Gauner weiterhin einfach sein. Ursprünglich wollte Bundesgesundheitsminister Lauterbach den gigantischen Betrug bei Corona-Schnelltests mit strengen Kontrollen beenden. Doch jetzt wird das Robert-Koch-Institut mit der Analyse und Prüfung der Test-Abrechnungen beauftragt, obwohl die Behörde dafür überhaupt nicht geschaffen ist. Zum Artikel

Giftige Algenart in der Oder nachgewiesen. Forschern zufolge hat sich die Mikroalge mit dem Namen Prymnesium parvum im Fluss rasant entwickelt. Unklar ist aber noch, ob das Toxin der Alge der Grund für das massenhafte Fischsterben in der Oder ist. Zum Artikel

Rechtsextreme wollen Gaskrise für sich nutzen. Der Verfassungsschutz beobachtet, dass staatsfeindliche Kräfte versuchen, von steigenden Energiepreisen zu profitieren. Die Bundesregierung will mit weiteren Entlastungen entgegenwirken. Zum Artikel

Asien steht schwere Wasserknappheit bevor. Das Hochland von Tibet versorgt etwa zwei Milliarden Menschen mit Wasser. Doch es ist in Gefahr: In wenigen Jahrzehnten könnte sich der Wasserspeicher erschöpfen - und die Versorgung in manchen Gegenden vollständig zusammenbrechen. Zum Artikel (SZ Plus)

Die Deutschen holen ihr Geld aus dem Tresor. Weil die EZB den Negativzins abgeschafft hat, kramen die Menschen bündelweise Scheine aus ihren Verstecken und tragen sie zurück zur Bank. Auch die Geldinstitute leeren ihre Bargeldtresore. Der Bargeldumlauf sinkt rapide. Zum Artikel

Alles zum Krieg in der Ukraine

Selenskij ruft Ukrainer in besetzten Gebieten zu Vorsicht auf. Nach schweren Explosionen in russischen Militäranlagen auf der Krim warnt der Präsident die Bevölkerung davor, in die Nähe solcher Einrichtungen zu gehen. Die russische Schwarzmeer-Flotte hat einen neuen Chef. Der deutsche Verfassungsschutz rechnet mit mehr Spionage von russischen Geheimdienstlern. Zum Liveblog

Was außerdem noch wichtig war

Das hat heute viele Leser interessiert

Lückenkempers finale Pointe. Die deutschen Leichtathleten erleben bei den European Championchips einen besonderen Abend: Erst holt Niklas Kaul Gold im Zehnkampf, dann fliegt Gina Lückenkemper über die 100 Meter zum EM-Titel. Der Rest geht im Jubel unter. Zum Artikel (SZ Plus)

Streitgespräch zum Ukraine-Krieg: " ... dann ist das der Untergang". Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) trifft sich zum öffentlichen Schlagabtausch mit seinem Vize Martin Dulig von der SPD. Über einen Abend mit erhobenem Zeigefinger. Zum Artikel

Aus nächster Nähe. Als Chefreporterin beim Sender "Welt" ist Franca Lehfeldt zuständig für Bundespolitik - privat ist sie die Ehefrau von Christian Lindner. Immerhin Springer sieht darin kein Problem. Zum Artikel (SZ Plus)

Zu guter Letzt

Auch mal an die eigene Nase fassen. Thomas Gottschalk rät Mike Krüger zum Bodyshaming, Zoë Kravitz erlebt eine besondere Geburtstagsüberraschung, und der Papst bekommt unangekündigten Besuch. Zu den Leute-Meldungen

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