SZ am Abend:Nachrichten am 10. Juli 2024

Lesezeit: 2 min

Im Streit um die Verbannung chinesischer Bauteile aus dem neuesten Mobilfunkstandard 5G zeichnet sich ein Ende ab. Spätestens von 2029 an sollen Komponenten von Herstellern wie Huawei aus dem Netz weitgehend verschwunden sein. (Foto: picture alliance/dpa)

Was heute wichtig war.

Nachrichten kompakt

EXKLUSIV: 5G-Streit beendet – Huawei soll stark eingeschränkt werden. Die Entscheidung über die Verbannung chinesischer Bauteile aus dem neuesten Mobilfunkstandard 5G ist offenbar gefallen. Nach Informationen von Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR haben sich Regierungsvertreter und Mobilfunkanbieter auf die Grundzüge einer Lösung verständigt. Spätestens von 2029 an sollen Komponenten chinesischer Hersteller wie Huawei oder ZTE aus dem Netz weitgehend verschwunden sein, im kritischen Kernnetz sogar schon von 2026 an. Zum Artikel

Israel ruft Einwohner von Gaza-Stadt zur Flucht auf. Seit Tagen gibt es in der Stadt heftige Kämpfe. Die Menschen sollen nun in das Zentrum des Küstengebiets fliehen. Es gibt Berichte darüber, dass sich ein Großteil der Betroffenen weigert, die Gebiete zu verlassen. Israel hatte die Hamas in der Region bereits für zerschlagen erklärt. Inzwischen scheint sich die islamistische Palästinenser-Organisation dort neu zu gruppieren. Zum Liveblog

Ukraine bekommt "F-16"-Kampfflugzeuge geliefert - Einsatz noch im Sommer geplant. Der Transfer der Jets sei bereits im Gange, kündigen die USA, die Niederlande und Dänemark in einer gemeinsamen Erklärung während des Nato-Gipfels in Washington an. Es geht um F-16 aus amerikanischer Produktion, die von Dänemark und den Niederlanden bereitgestellt werden. Kiew bittet schon seit langer Zeit eindringlich um Kampfjets westlicher Bauart. Zum Liveblog

Eigenanteil steigt: Pflegebedürftige müssen im Heim immer mehr bezahlen. Die Betreuung und Versorgung im Pflegeheim wird immer teurer - trotz Reformen und Entlastungszuschlägen. Das liegt vor allem an den steigenden Personalkosten. Mit Stand vom 1. Juli waren im ersten Jahr im Heim im bundesweiten Schnitt 2871 Euro pro Monat aus eigener Tasche fällig. Das sind 211 Euro mehr als Mitte 2023, wie eine Auswertung des Verbands der Ersatzkassen ergab. Zum Artikel

Landtag von Rheinland-Pfalz wählt Alexander Schweitzer zum neuen Ministerpräsidenten. Der SPD-Politiker bekommt 57 Stimmen und damit drei mehr als das Regierungsbündnis aus SPD, FDP und Grünen Sitze hat. Die Neuwahl war notwendig geworden, weil sich Malu Dreyer nach elf Jahren als Regierungschefin aus der Politik zurückzieht. Sie hatte diesen Schritt vor drei Wochen überraschend angekündigt und damit begründet, dass ihr die Kraft für das Amt ausgehe. Zum Artikel (SZ Plus)

Was außerdem noch wichtig war

  • Unternehmen: Zahl der Start-up-Gründungen in Deutschland steigt wieder – besonders in NRW und Berlin
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Muss Deutschland Druck ausüben, um genug neue Soldaten zu gewinnen? Die Bundeswehr glaubt das. Doch die FDP tritt auf die Bremse – und nicht nur sie. Fragen und Antworten zu einer hitzigen Debatte.

Von Georg Ismar, Sina-Maria Schweikle

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