SZ am AbendNachrichten am 21. Dezember 2022

Lesezeit: 2 Min.

Wolodimir Selenskij wird an diesem Mittwoch im Weißen Haus erwartet.
Wolodimir Selenskij wird an diesem Mittwoch im Weißen Haus erwartet. (Foto: Andrew Kravchenko/dpa)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Leonard Scharfenberg

Alles zum Krieg in der Ukraine

Selenskij besucht Biden in Washington. Der ukrainische Präsident verlässt erstmals offiziell seit Kriegsbeginn das Land zu einem Staatsbesuch. Sein Ziel: US-Präsident Biden in Washington. Das Weiße Haus teilt vorab mit, man werde ein "bedeutsames Sicherheitspaket" für die Ukraine bekanntgeben. Es soll 1,8 Milliarden US-Dollar umfassen. Die wichtigste Maßnahme: Biden plant die Lieferung des modernen Flugabwehrsystems "Patriot". Zum Artikel

  • Die "Patriots" könnten der Ukraine entscheidend helfen (SZ Plus)
  • MEINUNG Selenskijs USA-Besuch ist eine schlechte Nachricht für Putin (SZ Plus)

Russland will seine Armee vergrößern und besser ausrüsten. Der russische Präsident Wladimir Putin und sein Verteidigungsminister Sergej Shoigu kündigen einen Ausbau der Streitkräfte an. Es geht um 350.000 zusätzliche Soldaten. Für die weitere Aufrüstung der Armee gebe es "keine finanziellen Beschränkungen, versichert der Kremlchef in einer lange erwarteten Rede. Den Angriffskrieg in der Ukraine vergleicht er mit dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg. Zum Artikel (SZ Plus)

Alles Wichtige zum Krieg in der Ukraine

Nachrichten kompakt

EXKLUSIV Schufa-Chefin: Immer mehr Menschen können ihre Rechnungen nicht bezahlen.Tanja Buchholz, die Chefin der Auskunftei, sorgt sich in ihrem ersten Interview über die wirtschaftliche Situation der Bevölkerung. Mit der Inflation würden sich die Deutschen immer weiter verschulden. Die Schufa habe diesen Sommer 30 Prozent mehr negative Einträge registriert als im Vorjahr. Mittlerweile dürfte alles noch schlimmer sein, befürchtet Buchholz. Sie fordert von der Politik zinslose Kredite für Menschen, die keine Sozialleistungen bekommen. Zum Artikel (SZ Plus)

Netanjahu steht kurz vor der Rückkehr. Die Koalitionsverhandlungen in Jerusalem sind in der letzten Runde angelangt. Nur anderthalb Jahre nach seinem Machtverlust wird der israelische Ex-Premierminister Benjamin Netanjahu in sein Amt zurückkehren. Das zukünftige Regierungslager lehnt eine Zwei-Staaten-Lösung geschlossen ab und propagiert einen intensivierten Siedlungsbau auf palästinensischem Gebiet. Dass sich der Prozess der Regierungsbildung nun aber zwei Monate hingezogen hat, ist ein Indiz für angespannte Stimmung in der rechts-religiösen Koalition. Zum Artikel (SZ Plus)

EU skeptisch bei deutschen Cannabis-Plänen. Die Legalisierung von Cannabis ist ein Prestigeprojekt von Bundes-gesundheitsminister Karl Lauterbach - und eines der wenigen Themen, bei dem die Ampel-Parteien sich einig sind. Doch Brüssel sieht Probleme mit den deutschen Plänen: Ein EU-Gesetz zum Drogenhandel stellt den Anbau von Cannabis zum Verkauf unter Strafe. Der von der Bundesregierung vorgesehene lizenzierte und kontrollierte Handel könnte daran scheitern. Zum Artikel

Großbritannien: Zehntausende Pflegekräfte streiken. In England, Wales und Nordirland streiken Pflegekräfte und Krankenwagenfahrer. Nur in Schottland konnte man sich auf Verhandlungen einigen. Es ist der erste solche Streik im staatlichen Gesundheitsdienst NHS. Als Ersatz sollen nun Soldaten einspringen. Die Bürger wurden dazu aufgerufen, nur dann den Notruf zu wählen, wenn ihr Leben in Gefahr ist. Zum Artikel (SZ Plus)

EXKLUSIV "Brigitte" und "Geo" - Bertelsmann verkauft Magazinmarken. Der Verlag steht wirtschaftlich gut da. Trotzdem kommen jetzt viele bekannte Gruner+Jahr-Titel unter den Hammer. Nur der "Stern" sei noch niemandem angeboten worden. Der Verkauf könnte schon im kommenden Quartal über die Bühne gehen. Für die Angestellten bedeutet das vor allem eine massive Ungewissheit über ihre Zukunft. Zum Artikel (SZ Plus)

Was außerdem noch wichtig war

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