SZ am Abend:Nachrichten am 5. Dezember 2022

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SZ am Abend: Noch nicht startbereit: Die "F-35"-Kampfflugzeuge könnten nicht so schnell bestellt werden, sagt Regierungssprecher Hebestreit. Dieser Flieger gehört der italienischen Luftwaffe.

Noch nicht startbereit: Die "F-35"-Kampfflugzeuge könnten nicht so schnell bestellt werden, sagt Regierungssprecher Hebestreit. Dieser Flieger gehört der italienischen Luftwaffe.

(Foto: Giuseppe Lami/Imago)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Philipp Saul und Leonard Scharfenberg

Krieg und Energiekrise

Deutschland verfehlt Zwei-Prozent-Ziel der Nato. Im laufenden Jahr wird es der Bundesregierung entgegen einer Ankündigung von Kanzler Scholz wohl nicht gelingen, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für die Verteidigung auszugeben. Grund für den Aufschub seien Liefer- und Bestellschwierigkeiten. Auch die hohe Inflation könnte dazu führen, dass das Ziel erst am Ende der Legislaturperiode erreicht werden kann. Zum Artikel

Luftalarm in der Ukraine - Explosionen auf Flughäfen nahe Moskau. Erneut greift Russland flächendeckend die ukrainische Infrastruktur an. Auch bei Explosionen auf Militärflughäfen nahe Moskau kommen mindestens drei Menschen ums Leben. Zum Liveblog

Habeck bemüht sich um Wasserstoff aus Namibia. Bei einem Besuch in dem afrikanischen Land wollen der Wirtschaftsminister und eine große Delegation ein Großprojekt zur Wasserstoffproduktion vorantreiben. Man nehme aber nur die Energie ab, die Namibia nicht selbst brauche, sagt Habeck. "Das letzte, was wir akzeptieren dürfen, ist eine Art von grünem Energie-Imperialismus." Zum Artikel (SZ Plus)

Was heute wichtig war

Deutsche Workshops auch für Regime in Myanmar. Das Auswärtige Amt hat durch eine deutsche Stiftung Seminare finanziert, an denen Mitarbeiter der Junta in Myanmar teilnehmen durften. Laut Rechtsexperten könnten die Militärs dabei gelernt haben, wie sie Sanktionen des UN-Sicherheitsrates umgehen. Zum Artikel (SZ Plus)

Ein Mädchen nach Angriff auf Schulweg gestorben. In Illerkirchberg bei Ulm attackiert ein Mann zwei Mädchen auf dem Weg zur Schule, eine 14-Jährige erliegt ihren Verletzungen im Krankenhaus. Der mutmaßliche Täter soll nach dem Angriff in ein benachbartes Wohnhaus geflüchtet sein. Dort nimmt die Polizei drei Menschen fest. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Zum Artikel

Rätselraten um mögliche Zugeständnisse des iranischen Regimes. Wird die vor allem für die Durchsetzung des Kopftuchzwangs zuständige Sittenpolizei wirklich aufgelöst? Eine offizielle Bekanntgabe der Regierung gibt es noch nicht. Möglicherweise ist die Ankündigung des Generalstaatsanwalts nur ein Test, ob politische Zugeständnisse zu einem Abflauen der landesweiten Proteste führen oder ob sich die Demonstranten damit nicht zufriedengeben. Zum Artikel (SZ Plus)

Emirates-Chef Clark glaubt, dass bald noch mehr geflogen wird. Alles wird teurer, doch beim Reisen machen viele Menschen keine Abstriche. "Die Pandemie war offenbar für viele eine echt traumatische Erfahrung", sagt der Präsident der Fluglinie. "Jetzt wollen die Leute die Welt sehen, bevor irgendetwas anderes passiert." Er geht zudem davor aus, dass die Inflationsrate und die Zinsen sinken werden und auch der Krieg in der Ukraine enden wird. Zum Interview (SZ Plus)

Tenniscoach Bollettieri ist tot. Er gilt vielen als Trainerlegende, für andere war Bollettieri ein unnachgiebiger Drill-Sergeant. Mit seinen Methoden führte er Spieler wie Agassi, Seles und Haas an die Spitze. Nun ist er im Alter von 91 Jahren gestorben. Zum Artikel

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