Süddeutsche Zeitung

SZ am Abend:Nachrichten am 28. Mai 2024

Lesezeit: 2 min

Was heute wichtig war.

Von Juri Auel

Krieg in Nahost

Israelische Panzer im Zentrum von Rafah gesichtet. Die Stadt im Süden des Gazastreifens wird von Panzern und auch mit Luftangriffen unter Beschuss genommen. Nach dem israelischen Angriff auf ein Flüchtlingslager mit vielen Toten soll der UN-Sicherheitsrat am Dienstag zu einer Dringlichkeitssitzung zusammenkommen. Zum Liveblog

Luftangriff in Rafah: "Dieser Horror muss aufhören". Bilder und Videos zeigen die verheerenden Folgen des israelischen Angriffs auf ein Flüchtlingscamp. Zu der in der Gegend ausgewiesenen "Safe Zone" kursieren aber Falschnachrichten. Zum Artikel (SZ Plus)

Netanjahu: Demokratischer Regierungschef - und trotzdem Kriegsverbrecher? Der Chefankläger am Internationalen Strafgerichtshof beantragt nicht nur gegen die Hamas-Führer einen Haftbefehl - sondern gleichzeitig auch gegen Israels Ministerpräsidenten. Richtig so? Nicht nur die Kommentatoren der SZ sind gespalten in der Frage, sondern auch die Leserschaft. Zu den Leserbriefen

Was heute wichtig war

Galeria Karstadt Kaufhof: Gläubiger machen Weg für Übernahme frei. Der Sanierungsplan von Insolvenzverwalter Stefan Denkhaus findet die erwartete Zustimmung. Das Votum ermöglicht die Übernahme von 76 der aktuell noch 92 Warenhäusern durch ein Konsortium des Mannheimer Unternehmers Bernd Beetz und des US-Investors Richard Baker. Einzige Voraussetzung dafür: die als sicher geltende Zustimmung des Essener Insolvenzgerichtes. Zum Artikel

Wie Stoltenberg dem Kanzler Probleme bereitet. Westliche Waffen im Einsatz auf russischem Territorium? Während der Nato-Chef sich öffentlich dafür stark macht, zieht man in der SPD eine neue rote Linie. Zum Artikel (SZ Plus)

  • Liveblog zum Krieg in der Ukraine: Kiew bekommt 30 Kampfjets aus Belgien

Georgiens Parlament überstimmt präsidiales Veto und beschließt umstrittenes Gesetz. Das Gesetz soll der schärferen Kontrolle von aus dem Ausland finanzierten Nichtregierungsorganisationen dienen. Kritiker beklagen, es sei nach russischem Vorbild verfasst. Zum Artikel

EXKLUSIV Umweltministerium überging 2010 die eigenen Fachleute. Das Bundesumweltministerium hat bei Vorarbeiten für längere Atom-Laufzeiten 2010 die eigenen Reaktorsicherheits-Experten übergangen. Das geht aus internen Vermerken hervor, die der Süddeutschen Zeitung vorliegen. Demnach blieb das Referat, das für Atomaufsicht und "Grundsatzangelegenheiten der nuklearen Sicherheit" zuständig ist, bei Sitzungen eines Bund-Länder-Arbeitskreises zu Sicherheitsauflagen außen vor. Zum Artikel (SZ Plus)

Papst Franziskus entschuldigt sich für homophobe Äußerung. Zunächst unter Vatikanbeobachtern und jetzt auch in der breiten Öffentlichkeit werden brisante Medienberichte diskutiert. Demnach soll der Papst bei einem vertraulichen Treffen mit italienischen Bischöfen zarte Initiativen, Homosexuelle in Priesterseminare aufzunehmen, rüde gestoppt haben. Zum Artikel

Einbürgerungen in Deutschland auf Rekordhoch. Im vergangenen Jahr haben gut 200 000 Einwanderer einen deutschen Pass bekommen. Menschen mit 157 unterschiedlichen Staatsangehörigkeiten waren dabei. Die fünf häufigsten waren Syrien, die Türkei, Irak, Rumänien und Afghanistan. Mehr als 80 Prozent davon behielten zusätzlich ihre ursprüngliche Staatsbürgerschaft. Zum Artikel

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