SZ am Abend:Nachrichten am 7. Oktober 2021

Christian Democrats And Greens Meet For Exploratory Coalition Talks

CDU-Chef Armin Laschet will seine Partei personell neu aufstellen.

(Foto: Sean Gallup/Getty Images)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Kassian Stroh

Bundestagswahl 2021

Laschet deutet Rückzug an. Der CDU-Chef hat am Nachmittag in einer Videoschalte der Unionsfraktion erklärt, er wolle eine personelle Neuaufstellung seiner Partei. Es solle einen Parteitag geben, ein Datum dafür nannte er nach Informationen der SZ zunächst nicht. Zugleich haben sich SPD, Grüne und FDP erstmals zu dritt getroffen, um über Grundzüge einer gemeinsamen Regierung zu sprechen. Gegen 18 Uhr wollen Vertreter aller Parteien ein Statement abgeben, Laschet will sich um 18.30 Uhr öffentlich äußern. Beide Statements werden bei SZ.de im Livestream zu sehen sein. Zu den Meldungen zur Regierungsbildung

Junge haben für Grün und Gelb gestimmt. Jeweils 23 Prozent der Erstwählerinnen und Erstwähler haben sich für die Grünen und die FDP entschieden. Das hat selbst Experten überrascht. Wie kommt das - und was eint und trennt die jungen Deutschen? Eine Analyse aus Daten und Gesprächen. Zum Artikel (SZ Plus)

Wie gut die Wahlprognosen waren. In der Vergangenheit lagen Umfragen der Meinungsforschungsinstitute immer wieder weit daneben. Bei dieser Bundestagswahl nicht. Wer lag am nächsten dran? Wie werden solche Umfragen modelliert? Und warum sind sie überhaupt sinnvoll? Eine Analyse. Zum Artikel (SZ Plus)

Nachrichten kompakt

Regierungskrise: Österreichs Präsident schaltet sich ein. Alexander Van der Bellen lädt alle Parteien im Nationalrat zu Einzelgesprächen - auch den unter Korruptionsverdacht stehenden Kanzler Kurz. Der weist alle Vorwürfe von sich, doch sein grüner Koalitionspartner spricht ihm die Handlungsfähigkeit ab: "Wir können nicht zur Tagesordnung übergehen." Zum Artikel

Stiko: Boosterimpfung für alle über 70. Die Ständige Impfkommission empfiehlt eine Auffrischungsimpfung zudem für alle Menschen in Altenheimen. Bundesgesundheitsminister Spahn hält weitere Corona-Einschränkungen für unnötig. Im Freien könne man auf Abstandhalten und Masken verzichten, in Innenräumen müsse es im Herbst und Winter keine Vorschriften über die bisherige 3-G-Regel hinaus geben. Denn nach neuen Schätzungen des Robert-Koch-Instituts sind in Deutschland etwa 3,5 Millionen Menschen mehr gegen Corona geimpft als bisher angenommen. Zu den Corona-Meldungen

Literaturnobelpreis für Abdulrazak Gurnah. Der tansanische Schriftsteller wird ausgezeichnet "für sein kompromissloses und mitfühlendes Durchdringen der Auswirkungen des Kolonialismus und des Schicksals der Flüchtlinge in der Kluft zwischen Kulturen und Kontinenten", so das Urteil der Jury. Die Werke Gurnahs, der in Großbritannien lebt, wurden seit 2006 nicht mehr ins Deutsche übersetzt. Zum Artikel (SZ Plus)

Immobilien in Städten kosten immer mehr. Trotz Pandemie und unsicherer Wirtschaftslage haben sich Eigentumswohnungen im vergangenen Jahr im Schnitt um mehr als zehn Prozent verteuert. Das ergibt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag des Immobilienunternehmens Accentro. Die Experten gehen aber nicht davon aus, dass sich eine Immobilienblase bilde. Zum Artikel

Das erste Malaria-Vakzin schützt nur ein Drittel der Geimpften. Die Weltgesundheitsorganisation hat mit Mosquirix einen mäßig wirksamen Impfstoff zugelassen. Obwohl er nicht perfekt ist, kann er jedes Jahr Zehntausende Leben retten. Malaria ist die verheerendste Krankheit für Kinder im südlichen Afrika: Dort sterben jährlich mehr als eine Viertelmillion Kinder. Zum Artikel (SZ Plus)

Weitere wichtige Themen des Tages

Das hat heute viele interessiert

Grand Hotel Abgrund. Der Sänger Gil Ofarim soll in einem Leipziger Hotel aufgefordert worden sein, den Davidstern abzulegen. Über den Antisemitismus in Deutschland im Jahr 2021. Kommt einem das nicht bekannt vor? Zum Artikel (SZ Plus)

Gericht setzt strenges Abtreibungsgesetz in Texas aus. Seit September war in dem Bundesstaat eines der strengsten Gesetze der USA in Kraft. Ob sich die Lage für Frauen dort nun verbessert, bleibt aber aus gleich mehreren Gründen unklar. Zum Artikel

Warum Frauen wärmere Temperaturen bevorzugen. Nicht nur bei Menschen, sondern auch im Tierreich scheint es zwischen den Geschlechtern ein unterschiedliches Wärmempfinden zu geben. Das soll womöglich das Verhalten steuern. Zum Artikel

Zu guter Letzt

Tschö, Turmfortsatz! Nach zehn Jahren verschwindet am Kölner Dom endlich das Hängegerüst am Nordturm. Freie Sicht auf das Gotteshaus wird es trotzdem niemals geben. Zum Artikel

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