SZ am Abend:Nachrichten am 24. Mai 2024

Lesezeit: 2 min

Mit der Begründung, dass die Evakuierungsbemühungen nicht ausreichen, um die Lage der Zivilbevölkerung zu verbessern, versucht der Internationale Gerichtshof Israels Offensive zu stoppen. (Foto: afp)

Was heute wichtig war.

Von Nadja Lissok

Alles zum Krieg in Nahost

Internationaler Gerichtshof: Israel muss Rafah-Offensive stoppen. Israel muss seinen Militäreinsatz im Süden des Gazastreifens sofort einstellen. Mit dieser Entscheidung folgt der Internationale Gerichtshof (IGH) in Den Haag einem Eilantrag Südafrikas. Die Regierung Netanjahu habe zu wenig für den Schutz der Zivilisten getan. Israel hatte bereits vor Tagen angekündigt, sich nicht an das Urteil halten zu wollen. Zum Artikel

Israel droht zunehmend die Isolation. Das Urteil des Internationalen Gerichtshofs, der beantragte Haftbefehl gegen Netanjahu, die Anerkennung eines Staats Palästina durch drei weitere westliche Länder: Israels Lage in fast acht Monaten Krieg hat sich verändert. Die weltweite Solidarität nach dem Überfall der Hamas besteht wegen der Art der Kriegsführung nicht mehr. Zum Artikel (SZ Plus)

Was heute wichtig war

Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln nach rassistischem Gegröle auf Sylt. Ein Video, aufgenommen vor einem Luxuslokal auf Sylt, sorgt bundesweit für Empörung. Es zeigt feiernde junge Menschen, die "Ausländer raus" und "Deutschland den Deutschen" grölen. Das Lokal kündigt lebenslanges Hausverbot für die Personen an. Der Staatsschutz ermittelt wegen des Verdachts auf Volksverhetzung und des Verwendens verfassungsfeindlicher Kennzeichen. Zum Artikel (SZ Plus)

Lindner gibt Rentenpaket frei. Das Finanzministerium hatte die geplante Reform wochenlang blockiert und auf einen Sparkurs gepocht. Nun kann das Kabinett sie beschließen - doch es zeichnen sich weitere Diskussionen ab. Zum Artikel

Bundesregierung einigt sich auf strengere Regeln für Tierhaltung. Das Gesetz sieht eine Reihe von Verbesserungen für Tiere auf Höfen und in Zirkussen vor. Vielen Tierschützern geht es aber nicht weit genug. Ursprünglich hatte sich die Bundesregierung schon am vorigen Mittwoch auf einen gemeinsamen Entwurf einigen sollen. Doch in letzter Minute hatten FDP-Ministerien Vorbehalte geäußert. Zum Artikel

Festnahme wegen geplantem Messerangriff auf Synagoge in Heidelberg. Zwei Männer sollen nach Informationen der Sicherheitsbehörden geplant haben, jüdische Menschen mit Messern anzugreifen und anschließend einen "Märtyrer-Tod" zu sterben. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung soll das mutmaßlich geplante Attentat einen islamistischen Hintergrund haben. Beide Tatverdächtige sitzen in Untersuchungshaft. Zum Artikel

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