SZ am Abend:Nachrichten am 25. Juli 2021

Menschen in Restaurants und Bars

Werden künftig nur noch Geimpfte und Genesene in Restaurants essen dürfen? Die Debatte darüber ist in vollem Gange.

(Foto: dpa)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Kassian Stroh

Das Wichtigste zum Coronavirus:

Der Druck auf Ungeimpfte steigt. Kanzleramtschef Braun erwartet, dass es in naher Zukunft manche Freiheiten nur für Geimpfte und Genesene geben wird. Sein Parteifreund, Unions-Kanzlerkandidat Laschet, hingegen lehnt sowohl Druck auf Ungeimpfte als auch eine Impfpflicht weiter ab. Zwei Monate vor der Bundestagswahl zeichnet sich eine harte Debatte ab. Zum Artikel

Urlaub in Spanien wird unsicherer. Spanien gilt von Dienstag an als Hochinzidenzgebiet, für die dortige Wirtschaft ist das ein Tiefschlag. Tourismusministerin Maroto wirbt um Vertrauen und bittet darum, ihr Land nicht zu "stigmatisieren": Die Inzidenz allein sei nicht der geeignete Richtwert, sagt sie. Doch in Kataloniens Krankenhäusern spitzt sich die Lage zu. Zum Artikel

Strengere Regeln für Reiserückkehrer. Bayerns Ministerpräsident Söder und die Ministerpräsidentin von Mecklenburg Vorpommern, Schwesig, sprechen sich dafür aus, Quarantänepflichten zu verschärfen und früher in Kraft zu setzen. Zu den Corona-Meldungen aus Deutschland

Nachrichten kompakt:

Bogenschützinnen holen Bronze. Michelle Kroppen, Charline Schwarz und Lisa Unruh erreichen bei den Olympischen Sommerspielen den dritten Platz. Letzterer passiert im Halbfinale gegen Russland erst ein schwerer Patzer, das Trio verpasst daraufhin das Finale. Gegen Weißrussland muss Unruh dann für den Sieg beim letzten Schuss die volle Punktzahl holen - und das gelingt ihr auch. Zum Artikel

Belgien erneut vom Unwetter stark betroffen. In der Stadt Dinant werden am Wochenende Fahrzeuge weggespült, in Namur müssen Häuser evakuiert werden. Trotz Unwetterwarnungen bleibt die Lage in Deutschland ruhig: In Bayern kommt es örtlich zu starkem Hagel, in den Hochwassergebieten im Westen Deutschlands gibt es dagegen kaum Regen. Zum Artikel

Drei deutsche Kurorte sind nun Welterbe. Die Unesco nimmt Baden-Baden, Bad Ems und Bad Kissingen in ihre Liste auf. Damit würdigt sie eine glamouröse Kultur des adeligen und großbürgerlichen Lebensstils. Zum Artikel

Siemens sagt sich vom Stellenabbau los. Nach dem grundlegenden Umbau der vergangenen Jahre will der Münchner Technologiekonzern die Zahl seiner Mitarbeiter nicht mehr weiter reduzieren. "Es liegen derzeit keine Pläne für Restrukturierungen vor, wir werden nicht mehr Jobs in dem Ausmaß wie in den vergangenen Jahren abbauen", sagt Personal-Chefin Wiese im Interview. Im Strukturwandel könnten aber nicht alle ihren Job behalten. "Wir wollen so viele Menschen wie möglich mitnehmen, aber uns ist auch klar, dass das nicht überall gelingen wird." Umschulungen hätten aber Vorrang vor Abfindungen. Zum Interview (SZ Plus)

Modefotograf F. C. Gundlach ist tot. Der Hesse brachte das Kunststück fertig, im Nachkriegsdeutschland zugleich der führende Modefotograf und Chronist seiner Zeit zu sein. Jetzt ist er mit 95 Jahren gestorben. Zum Nachruf

Weitere wichtige Themen des Tages:

Das hat am Wochenende viele interessiert:

Nach der Flut kommt der Grönemeyer. Beim großen Benefizabend der ARD zugunsten der Flutopfer könnte einem schwindlig werden zwischen Trümmern, Tränen und tragischem Klavier. Zum Glück beweist Herbert Grönemeyer feine Manieren. Zum Artikel

So wird man Schnecken los. Nacktschnecken bringen Gartenbesitzer in diesem Jahr an den Rand des Wahnsinns. Was tun? Zerschneiden? Einfrieren? Gut zureden? Ein Besuch bei Menschen, die es wissen. Zum Artikel (SZ Plus)

Wie sich die Hierarchien auf dem Transfermarkt zuspitzen. Die Beispiele Harry Kane und Jadon Sancho zeigen: Ganz vorne sind vier Fußballklubs ausgerissen, drei englische und Paris. Alle anderen strampeln hinterher. Zum Artikel

Zu guter Letzt:

Warum wir uns besser vor der Sonne schützen müssen. Immer mehr junge Menschen erkranken an Hautkrebs. Und die wenigsten wissen, wie lange sie sich gefahrlos sonnen können - nämlich nicht sehr lang. Zum Artikel

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