bedeckt München
vgwortpixel

SZ Espresso:Das Wochenende kompakt - die Übersicht für Eilige

SPD-Spitze geht in Klausur

Andrea Nahles hatte bereits bei ihrer Wahl zur Vorsitzenden im April 2018 ein neues Sozialstaatskonzept in Aussicht gestellt.

(Foto: dpa)

Was wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Das Wochenende kompakt

SPD bricht mit Hartz IV. Höherer Mindestlohn, längeres Arbeitslosengeld, weniger Härte: Die Sozialdemokraten beschließen auf ihrer Klausurtagung ein neues Zukunftskonzept. Die Union spricht von einem "strammen Linkskurs", berichtet Mike Szymanski aus Berlin.

Plagiatsjäger wirft Familienministerin "wissenschaftliches Fehlverhalten" vor. Ein Mitarbeiter der Internetplattform "VroniPlag" hat die Dissertation von Franziska Giffey überprüft. Demnach habe sie in "erheblichem Umfang abgeschrieben" und falsche Quellen angegeben. Daher müsse ihr der Doktortitel aberkannt werden, sagt er im Interview mit Roland Preuß.

Elizabeth Warren kandidiert offiziell für US-Präsidentschaft. Die 69-Jährige gehört zu den Schwergewichten unter den bisherigen demokratischen Bewerbern. Sie wolle die Macht der Reichen und der Gut-Vernetzten durchbrechen, kündigt sie bei ihrem Auftritt im Bundesstaat Massachusetts an. Korrespondent Thorsten Denkler war vor Ort.

Zehntausende Demonstranten in Madrid fordern Neuwahlen. Die rechte Opposition wirft Regierungschef Sánchez vor, mit seinem Dialog mit der katalanischen Führung "nationale Interessen zu verraten". Nach jüngsten Umfragen könnten die drei rechten Parteien des Landes eine Mehrheit bilden. Von Thomas Urban, Madrid

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

20-Jähriger fährt immer schwarz - um für einen kostenlosen Nahverkehr zu kämpfen. Der Gilchinger Manuel Erhardt ist 23 Mal erwischt worden. Nun muss er vor Gericht - und setzt dank eines Kniffs auf Freispruch. Von Michael Berzl

"Die Landwirtschaft ist der einzig Schuldige, das ist mir zu platt." Georg Mayerhofer ist sowas wie ein Musterbauer - modern, kontaktfreudig, offen. Warum sich der junge Landwirt gegen das Volksbegehren Artenschutz wehrt. Von Johann Osel und Christian Sebald

Hat die Eroberung Amerikas das Klima gekühlt? Als die Europäer in die neue Welt aufbrachen, mussten Millionen Ureinwohner sterben. Die Entvölkerung war laut einer neuen Studie so massiv, dass sie eine "Kleine Eiszeit" auslöste. Von Christoph von Eichhorn

SZ-Leser diskutieren​

Sollten alle Doktorarbeiten von Politikern überprüft werden? Beteigeuze hält eine Überprüfung im Nachhinein für übertrieben: "Es war, ist und wird Aufgabe der Hochschulen und der entsprechenden Professuren sein, Dissertationen zu prüfen, bevor der Promovend dann promoviert wird oder eben nicht." Mordsjehsas betont, dass die Doktorarbeit ein Ausweis für wissenschaftliche Kreativität sei. Sie lebe davon, andere nicht an der Entfaltung ihrer Kreativität zu hindern. "Insofern sollten die Dissertationen von Politikern mit einem besonderen Augenmerk überprüft werden." Rudiger Bork will "Politiker" etwas enger fassen: "Auf jeden Fall sollten alle Abgeordneten mit Doktortitel überprüft werden. Sie wollen Vorbilder und Vertreter des Volker sein." Diskutieren Sie mit uns.