Was heute wichtig war
BKA: Bisher größter Schlag gegen weltweite Cyberkriminalität. Bei einem Einsatz in mehreren Ländern sind mehr als 100 Server beschlagnahmt und 1300 Domains außer Betrieb gesetzt worden. Bei der internationalen Operation mit dem Titel "Endgame" seien mehrere der derzeit einflussreichsten Schadsoftware-Familien vom Netz genommen worden. Es handelt sich dabei um spezielle Software, mit der in krimineller Absicht Zugriff auf fremde Computer erlangt werden kann. Vier Menschen wurden festgenommen, es gibt zehn Haftbefehle. Zum Artikel
Oppositionspolitiker Gantz droht, Kriegskabinett zu verlassen. Wenn Netanjahu keinen Plan für eine Nachkriegsordnung im Gazastreifen vorlegt, wolle Gantz die Zusammenarbeit mit dem Premier aufkündigen. Gantz schlug zudem eine Abstimmung im Parlament über dessen Auflösung vor. Netanjahus Likud-Partei erklärte, eine Auflösung der Regierung würde den Kriegszielen schaden. Israel hebt im Gazastreifen das Verkaufsverbot für Lebensmittel aus Israel und aus dem besetzten Westjordanland auf. Zum Liveblog zum Krieg in Nahost
- MEINUNG Alle Hoffnungen ruhen auf dem Völkerrecht (SZ Plus)
Gericht spricht Demokratie-Aktivisten aus Hongkong schuldig: Vor vier Jahren begehrten Aktivisten der Gruppe "Hongkong 47" in Hongkong gegen die Einmischung Pekings auf. Jetzt hat ein Gericht 14 Demokratie-Aktivisten wegen angeblicher Verstöße gegen das umstrittene Sicherheitsgesetz für schuldig befunden. Das Strafmaß ist noch unklar, den Verurteilten droht im schlimmsten Fall lebenslange Haft. Zum Artikel (SZ Plus)
- MEINUNG Die Hongkonger haben zwei Optionen: schweigen oder auswandern (SZ Plus)
RKI entschwärzt teilweise Protokolle zu Europa. Bereits im März kündigte Gesundheitsminister Lauterbach (SPD) diesen Schritt an. Die Dokumente geben Einblick in die Diskussionen des Robert Koch Instituts während der Pandemie, einige Stellen wurden jedoch geschwärzt. Nun veröffentlicht die Behörde die Protokolle erneut - weitestgehend ohne Schwärzung. Zum Artikel (SZ Plus)
Ukraine wartet weiterhin auf US-Hilfen. Die Unterstützung für das angegriffene Land ist zwar bewilligt und unterwegs, bis aber Waffen und Munition in ausreichendem Umfang an der Front ankommen, könnten noch einige Wochen vergehen. Das teilt ein Berater des ukrainischen Präsidenten Selenskij mit. Derweil bleibt der Druck der russischen Armee auf die ukrainischen Verteidigungslinien hoch. Zum Artikel (SZ Plus)

