SZ am Abend:Nachrichten am 18. Januar 2021

Lesezeit: 3 min

SZ am Abend: Bei ihrem Antrittsbesuch beim russischen Kollegen Lawrow sagte Außenministerin Baerbock, Deutschland werde gemeinsame Regeln verteidigen.

Bei ihrem Antrittsbesuch beim russischen Kollegen Lawrow sagte Außenministerin Baerbock, Deutschland werde gemeinsame Regeln verteidigen.

(Foto: Imago)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Juri Auel

Nachrichten kompakt

Baerbock gibt sich bei Moskau-Besuch kämpferisch. Es sei schwer, den Aufmarsch an der ukrainischen Grenze nicht als Drohung zu verstehen, sagt die deutsche Außenministerin. Bei ihrem Kollegen Lawrow spricht sie von der Ukraine-Krise bis zur Pipeline Nord Stream 2 sämtliche Problemfelder an, betont aber auch das Gemeinsame. Zum Artikel (SZ Plus)

Roberta Metsola ist neue Präsidentin des EU-Parlaments. An ihrem Geburtstag wählen die Abgeordneten die Malteserin zur Nachfolgerin des verstorbenen David Sassoli. Ihre Wahl signalisiert, dass man eben nicht wie ihre Vorgänger Martin Schulz, Antonio Tajani und David Sassoli aus großen Ländern wie Deutschland und Italien kommen muss, um Karriere zu machen in Brüssel. Zum Artikel

Verfassungsbeschwerde zu Paritätsgesetz abgewiesen. Thüringen wollte den Anteil an Frauen im Parlament gesetzlich festschreiben. Das geht nicht, befand das Landesverfassungsgericht und wurde darin nun von Karlsruhe bestätigt. Ein einziger Satz lässt Raum für eine neue Regelung: Der Gesetzgeber genieße einen weiten Gestaltungsspielraum. Zum Artikel

Palmer tritt nicht für Grüne bei Tübinger OB-Wahl an. Der amtierende Oberbürgermeister will sich nicht am Nominierungsprozess seiner Partei beteiligen. Hintergrund ist das beginnende Parteiausschlussverfahren. Unklar ist, ob er sich als unabhängiger Kandidat zur Wahl stellen will. Zum Artikel

Wie gut sind die Impfstoffe aus Brasilien, Kuba, Russland und der Türkei? Nationale Vakzine sind für einige autokratische Regierungen eine Frage der Macht - erst recht, wenn sie den Bürgern ausländische Produkte verbieten. Ein Überblick. Zum Artikel (SZ Plus)

Grüne wollen Agrarpolitik komplett umbauen. Lange waren das Umwelt- und das Landwirtschaftsministerium Gegenspieler. Jetzt kündigen die Minister Lemke und Özdemir eine "neue strategische Allianz" an: Landwirte sollen nachhaltiger wirtschaften. Zum Artikel

Kerber scheidet bei Australian Open in Runde eins aus. Nach einem schwachen Auftritt sind die Australian Open für die Tennisspielerin beendet. Mit dem Aus der früheren Melbourne-Siegerin erlebt der Deutsche Tennisbund einen Tiefpunkt: Erstmals seit 1977 steht keine Deutsche in der zweiten Runde. Zum Artikel

Mitarbeiterin wegen Bürostuhl gekündigt - Gericht äußert Zweifel. Weil sie kurz nach dem Ausbruch der Corona-Krise einen Bürostuhl mit ins Homeoffice genommen hatte, hat das Bistum Köln einer Justiziarin gekündigt. In dem Verfahren geht es auch um die Aufarbeitung der Missbrauchsfälle. Zum Artikel

Microsoft kauft Spielefirma Activision Blizzard. Fast 70 Milliarden Dollar: Mit der teuersten Übernahme in der Firmengeschichte will Microsoft den Einstieg in die prophezeite virtuelle 3-D-Welt schaffen. Zum Artikel

Heße sagt im Verfahren gegen katholischen Priester aus. Im Missbrauchsprozess gegen Hans Bernhard U. verteidigt der Hamburger Erzbischof das Vorgehen der Kirche. Die große Frage über dem Prozess lautet: Was wussten die hohen Würdenträger im Erzbistum Köln über U.s Verhalten, haben sie ihn am Ende sogar geschützt? Zum Artikel

Weitere wichtige Themen des Tages:

Das hat heute viele interessiert

Ein cooler Professor bringt Malu Dreyer in Bedrängnis. Erstens, zweitens, drittens, viertens: Im Streit um die Impfpflicht ist politische Führung gefragt - aber auch bei "Hart aber fair" flüchten die Ampelparteien ins Wolkige. Zum Artikel

So steigert Deutschland die Kriegsgefahr. Die deutsche Politik weiß derzeit im Umgang mit Russland vor allem, was sie nicht will: keinen Stopp von Nord Stream 2, keine Waffen an die Ukraine und keinen Rauswurf aus Swift. Die fatale Botschaft: Moskau hat vom Westen nichts zu befürchten. Zum Kommentar (SZ Plus)

Wie die EU Polens Strafgelder eintreiben will. Der EuGH hat Warschau hohe Zwangsgelder aufgebrummt, etwa wegen der Demontage des Rechtsstaats. Doch die Regierung zahlt nicht. Jetzt nutzt die Kommission noch nie eingesetzte Instrumente, um an die Millionen zu kommen. Zum Artikel

Zu guter Letzt

Wetten, dass es aus ist? Michelle Hunziker trennt sich von ihrem Mann, Orlando Bloom lässt Zahnseide bei Katy Perry liegen, und eine Urgroßmutter rächt sich mit 35 Urenkeln an den Nazis. Zum Artikel

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