SZ am Abend:Nachrichten am 20. Mai 2024

Lesezeit: 3 min

Benjamin Netanjahu, Ministerpräsident von Israel, und Hamas-Chef Jahia Sinwar (re.) (Foto: Zwigenberg; Talatene/dpa)

Was heute wichtig war.

Von Philipp Saul

Was wichtig war

Haftbefehle gegen Netanjahu und Sinwar. Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs wirft dem israelischen Regierungschef, seinem Verteidigungsminister Gallant und dem Hamas-Anführer Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor. Über die Ausstellung der Haftbefehle muss nun ein Richtergremium des IStGH in Den Haag entscheiden. In Israel stößt der Antrag auf Empörung. Zum Artikel

  • Israels Präsident Herzog: "Wir erwarten von allen Führern der freien Welt, dass sie diesen Schritt verurteilen"

Irans Präsident Raisi stirbt bei Hubschrauberabsturz. Auch Außenminister Amir-Abdollahian und sieben weitere Menschen kommen ums Leben. Die Ursache ist noch unklar, bislang spricht alles für einen Unfall. Staatsoberhaupt Chamenei ruft eine fünftägige Staatstrauer aus. Übergangsweise führt nun der Erste Vizepräsident Mochber die Regierungsgeschäfte als Interimspräsident. Binnen 50 Tagen soll ein Nachfolger des politischen Hardliners Raisi gewählt werden. Zum Artikel (SZ Plus)

Assange wird vorerst nicht in die USA ausgeliefert. In einem Verfahren in London steht die Frage im Mittelpunkt, ob sich der Wikileaks-Gründer in den Vereinigten Staaten als Ausländer auf das Recht der Meinungsfreiheit berufen kann. Die Argumente der USA überzeugen die Richter nicht, weshalb sie einem Antrag des Australiers teilweise zustimmen. Er bleibt zwar im Gefängnis, darf aber noch einmal Berufung gegen seine Auslieferung einlegen. Zum Artikel (SZ Plus)

Frau stirbt nach Hochwasser-Rettungseinsatz - Sorge vor neuen Unwettern im Südwesten. Eine 67-Jährige wird von einem Einsatzfahrzeug erfasst und erliegt ihren Verletzungen. Im Saarland und in Rheinland-Pfalz sinken die Flusspegel und die Aufräumarbeiten beginnen. Doch nach zwischenzeitlicher Entspannung könnte weiterer Regen am Dienstag neue Probleme bereiten. Zum Artikel

Fico außer Lebensgefahr - Angreifer womöglich kein Einzeltäter. Der Zustand des slowakischen Ministerpräsidenten ist offenbar weiterhin ernst, aber nicht mehr lebensbedrohlich. Nach Angaben der Innenministerin gibt es Indizien dafür, dass der mutmaßliche Attentäter womöglich nicht allein gehandelt hat. Inhalte seiner Facebook-Seite seien gelöscht worden, während der Mann in den Händen der Polizei gewesen sei und keinen Zugang zu der Seite gehabt habe. Zum Artikel

Köln steigt aus der Bundesliga ab, Bochum muss in die Relegation. Nach einer 1:4-Niederlage in Heidenheim muss der 1. FC Köln zum siebten Mal runter in die zweite Liga. Union Berlin rettet sich per Nachschuss in der Nachspielzeit und der VfL Bochum trifft in zwei Entscheidungsspielen auf Düsseldorf. Zum Artikel

Krieg in der Ukraine

Pistorius will Unterstützung für Ukraine um 3,8 Milliarden Euro aufstocken. Im laufenden Haushaltsjahr sind bereits 7,1 Milliarden Euro für die militärische Unterstützung der Ukraine vorgesehen. Doch das hält der Bundesverteidigungsminister offenbar für nicht ausreichend. Dem Vernehmen nach beantragt sein Ministerium beim Finanzministerium eine sogenannte überplanmäßige Ausgabe. Zum Artikel

G 7 planen Finanzhilfen für Kiew. Die westlichen Industriestaaten wollen Zinsgewinne aus eingefrorenen Mitteln der russischen Zentralbank nutzen, um einen großen Kredit für die Ukraine abzusichern. Es kursiert die Zahl von 46 Milliarden Euro. Eine Auszahlung wäre noch in diesem Sommer möglich. Zum Artikel

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