SZ am Abend:Nachrichten am 29. Oktober 2021

Lesezeit: 3 min

People attend a protest called by industrial IG Metall union to demand a social and ecological change in the industry in Berlin

Zieht sich aus der SPD-Spitze zurück: Norbert Walter-Borjans.

(Foto: REUTERS)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Nachrichten kompakt

Wie es nach dem Rückzug von Walter-Borjans bei der SPD weitergeht. "Mission accomplished" - Mission erfüllt, schreibt der bisherige SPD-Chef an seine Partei. Der Rückzug von Walter-Borjans aus der Parteispitze bringt den Fahrplan von Olaf Scholz ins Kanzleramt durcheinander. Die SPD muss jetzt Personaldebatten führen. Als mögliche Kandidaten für die Nachfolge gelten Generalsekretärin Klingbeil und der frühere Juso-Chef Kühnert. Scholz verzichtet. Zum Artikel

EXKLUSIV Verfassungsschützer aus Österreich soll vertrauliche Informationen an Russland gegeben haben. Der Mann, der im Januar dieses Jahres festgenommen wurde, war lange ein einflussreicher Ermittler des österreichischen Geheimdienstes. Er soll vertrauliche Dokumente nach Russland weitergereicht haben, darunter womöglich auch als "Verschlusssache" eingestufte Papiere deutscher Sicherheitsbehörden. Eine Spur führt zum flüchtigen Ex-Wirecard-Manager Marsalek. Zum Artikel (SZ Plus)

Europaparlament verklagt EU-Kommission wegen Untätigkeit. Ein solcher Schritt ist bisher erst einmal vorgekommen. Es geht um einen Mechanismus, mit dem EU-Mitgliedern Haushaltsmittel gekürzt werden können. "Den Worten müssen Taten folgen", sagt Parlamentspräsident Sassoli. Ungarn und Polen befürchten, dass das neue Verfahren vor allem gegen sie eingesetzt werden soll. Zum Artikel

Deutsche Wirtschaft wächst im Sommer um 1,8 Prozent. Die Industrie leidet unter Materialmangel und Lieferengpässen, die eine Folgewirkung der Corona-Krise 2020 sind. Das bremst die Erholung der Wirtschaft ab. Positiv auf die Konjunktur wirkt sich die Konsumlust der Verbraucher aus. Zum Artikel

Warum Merkel und Scholz beim G-20-Gipfel gemeinsam auftreten. Am Wochenende treffen sich die Staats- und Regierungschefs der 20 größten Industrie- und Entwicklungsländer in der italienischen Hauptstadt. Die scheidende Kanzlerin bringt ihren voraussichtlichen Nachfolger mit nach Rom: Olaf Scholz. Das ist nicht nur aus deutscher Perspektive ungewöhnlich - und ein klares Signal von Merkel für die Kontinuität der deutschen Außenpolitik. Zum Artikel

Das Wichtigste zum Coronavirus

Zu wenige Menschen nehmen Auffrischungsimpfungen in Anspruch. Die Ständige Impfkommission empfiehlt eine Booster-Impfung für Menschen über 70 Jahre, Bewohnerinnen und Bewohner von Altenheimen sowie medizinisches und Pflegepersonal. Ein Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz befürwortet sie sogar für alle Menschen über 60 Jahre. Das betrifft bis zu 13 Millionen Personen, doch nur 1,9 Millionen haben die Auffrischungsimpfung bisher in Anspruch genommen. Zum Artikel

RKI warnt vor akut hohem Infektionsrisiko. Innerhalb von 24 Stunden melden die Gesundheitsämter fast 25 000 Neuinfektionen - und der Anteil Geimpfter ist in den vergangenen Wochen kaum noch gestiegen. Auch in Österreich verschlechtert sich die Lage zusehends.Corona-News im Überblick

Weitere wichtige Themen des Tages:

Das hat heute viele interessiert

Wie ein Elder States-Münte. Der ehemalige SPD-Chef und Vizekanzler Franz Müntefering spricht bei Markus Lanz über Joshua Kimmich, schießt gegen Jens Spahn - und fasst dann in einem einzigen Satz die 16 Jahre dauernde Kanzlerschaft Angela Merkels präzise zusammen. Zum Artikel

SZ Magazin - "Viele Menschen haben ein Riesenproblem, etwas auf dem Teller liegen zu lassen". Schokolade, Eis oder Chips - und dann fühlt sich alles besser an? Der Ernährungswissenschaftler Frédéric Letzner erklärt, was Frustessen mit unserer Kindheit zu tun hat und wie wir dem Impuls zu widerstehen lernen. Zum Artikel (SZ Plus)

SZ-Magazin - Wenn ihr wüsstet. Unsere Autorin, 63, hat große Angst vor dem letzten Viertel ihres Lebens. Doch junge Menschen regieren auf ihr Schicksal oft mit Geringschätzung, dabei droht ihnen bald dasselbe. Unsere Autorin erkundet ihre Angst - und warnt die Jungen schon mal vor. Zum Artikel (SZ Plus)

Zu guter Letzt

Boost aus der Tube. Einst war der Boost die Superkraft am Vorabend, dann wurde er in die Zahnpasta gepresst. Im Jahre 2021 ist Boostern vor allem: eine Verzweiflungstat. Die Geschichte eines Niedergangs. Zum Artikel

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