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SZ Espresso:Der Morgen kompakt - die Übersicht für Eilige

Protestplakat in El Paso gegen Trump

"Rassist geh nach Hause". Eine klare Nachricht am Rande der Strecke, die der US-Präsident in El Paso befährt.

(Foto: AP)

Was wichtig ist und wird.

Was wichtig ist

Kühler Empfang für Trump in Dayton und El Paso. Der US-Präsident besucht die Orte, an denen am Wochenende insgesamt 31 Menschen bei Attentaten ums Leben kamen. Trump sieht bei sich keine Schuld, vor Ort sehen das viele anders. Von Xaver Bitz. Einem Bericht zufolge rief die Mutter des Attentäters von El Paso schon vor Wochen bei der Polizei an, da sie in Sorge war wegen der Waffe ihres Sohnes. Doch die Behörde wiegelte ab.

Amnesty warnt Reisende vor Schusswaffengewalt in den USA. In den USA seien Waffen "omnipräsent", es gebe es keine Garantie, nicht erschossen zu werden, teilt die Menschenrechtsorganisation nach den Attentaten in El Paso und Dayton mit. Nüchterner klingt die Warnung auf der Seite des Auswärtigen Amts.

Pensionslücke bei Dax-Konzernen so groß wie nie. Die Firmen schieben milliardenschwere Verpflichtungen vor sich her - und die Kluft zu den Rücklagen wird immer größer. Von Harald Freiberger

Verteidigungsministerium gibt 154 Millionen Euro für externe Berater aus. Diese Zahl bezieht sich nur auf das erste Halbjahr, in dem das Ressort noch von Ursula von der Leyen geführt wurde - und sie ist fast so hoch wie die Ausgaben aller anderen Ministerien zusammen.

Warum Flüchtlinge häufiger in der Kriminalstatistik auftauchen. Zuwanderer begehen im Durchschnitt deutlich mehr Straftaten als der Rest der Bevölkerung. Das liegt aber weniger an ihrer Herkunft als an der Tatsache, dass überwiegend junge Menschen zuwandern und sie häufiger mit sozialen Problemen zu kämpfen haben. Zum Bericht

Samsungs neue Riesenhandys vorgestellt. In den neuen Modellen der Galaxy-Note-Reihe steckt die leistungsfähigste Hardware, die es derzeit gibt. Außerdem überrascht der südkoreanische Konzern mit einem Laptop, der gegen die Konkurrenz von Apple antreten soll. Von Helmut Martin-Jung

Was wichtig wird

Weltklimarat IPCC veröffentlicht Sonderbericht. Im Fokus: Klimawandel und Landnutzung. Schon jetzt ist klar: Die Essgewohnheiten des Westens und die Lebensmittelverschwendung sind ein großes Problem. Der Bericht könnte eine scharfe Mahnung an die Weltbevölkerung, die Politik und die Wirtschaft enthalten.

Frühstücksflocke

Pizza trotz Brexit. Sollten die Briten ohne Abkommen aus der EU ausscheiden, drohen Lieferengpässe bei Medikamenten und anderen unverzichtbaren Gütern - zum Beispiel bei Pizzabelag. Die Fast-Food-Kette Domino's sieht sich deshalb gezwungen, strategische Reserven von importierter Tomatensauce, gefrorenem Hühnchen, Thunfisch und Ananas anzulegen. Von Veronika Wulf