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SZ am Morgen: Laut US-Präsident Joe Biden könnte bis kommenden Montag ein Waffenruhe-Deal verhandelt sein.

Laut US-Präsident Joe Biden könnte bis kommenden Montag ein Waffenruhe-Deal verhandelt sein.

(Foto: Evan Vucci/AP)

Was wichtig ist und wird.

Von Kassian Stroh

Was heute wichtig ist

Biden setzt auf baldigen Deal für Feuerpause. Der US-Präsident gibt sich zuversichtlich, "dass wir bis kommenden Montag eine Waffenruhe haben werden". Israels Regierung soll dazu bereit sein, 400 palästinensische Gefangene freizulassen, darunter auch Terroristen, berichtet der Sender Al Jazeera. Beim Internationalen Gerichtshof hat sie laut Medienberichten den angeforderten Bericht zur Vermeidung eines Völkermords im Gazastreifen eingereicht. Zum Liveblog zum Krieg in Nahost

Seine Nahostpolitik könnte Biden Stimmen kosten. An diesem Dienstag steht in Michigan die Vorwahl des demokratischen Präsidentenkandidaten an. Dort leben viele Amerikaner mit Wurzeln im arabischen Raum. Manche Demokraten rufen nun dazu auf, dem Amtsinhaber die Stimme zu verweigern, wenn er seine Haltung gegenüber Israel nicht ändert. Zum Artikel (SZ Plus)

Volksbühnen-Intendant René Pollesch ist tot. Er sei am Montagmorgen unerwartet im Alter von nur 61 Jahren gestorben, teilt die Berliner Volksbühne mit. Pollesch gehörte zu den wichtigsten deutschen Regisseuren, wird der Theaterwelt aber wohl nicht nur für seine unterhaltsamen und geistreichen Stücke in Erinnerung bleiben, sondern auch für seine außergewöhnlich freundliche und empathiefähige Art. Zum Nachruf (SZ Plus)

Furcht vor dem Wiederaufflammen der Masern. Die hochansteckenden Viren kursieren wieder in vielen Teilen der Welt, seit 2023 mehren sich auch in Europa die Ausbrüche, unter anderem in Rumänien, Österreich, Frankreich und Großbritannien. Noch sind die Zahlen in Deutschland gering, der Trend aber geht in die falsche Richtung, wie Experten sagen. Zum Artikel (SZ Plus)

"Wirtschaftsweise" Grimm in Aufsichtsrat von Siemens Energy gewählt. Trotz Kritik stimmt die Mehrheit der Aktionäre für die Wirtschaftswissenschaftlerin. Sie gehört seit vier Jahren dem Sachverständigenrat an, der die Bundesregierung in wirtschaftlichen Fragen berät. Die anderen vier Mitglieder hatten gewarnt, Grimms Berufung in das Aufsichtsgremium stelle den Rat wegen möglicher Interessenkonflikte vor Probleme. Zum Artikel (SZ Plus)

Krieg in der Ukraine

Macron schließt Entsendung von Bodentruppen in die Ukraine nicht aus. Nichts sei ausgeschlossen, um das Ziel zu erreichen, dass Russland den Angriffskrieg auf die Ukraine nicht gewinne, sagt der französische Präsident nach Abschluss einer Ukraine-Hilfskonferenz in Paris. Liberale und Grüne kritisieren, dass der Bundeskanzler eine "Taurus"-Lieferung weiter ablehnt, SPD-Fraktionschef Mützenich stellt sich hinter Scholz. Zum Liveblog

Nawalnys Team: Putin erhielt Angebot zu Gefangenenaustausch. Es habe Verhandlungen zur Freilassung des russischen Oppositionellen gegeben, sagt eine seiner Mitarbeiterinnen. Er hätte gegen den in Deutschland inhaftierten Tiergartenmörder getauscht werden sollen. Kurz darauf aber sei er im Straflager "getötet" worden. Eine offizielle Bestätigung gibt es dafür nicht. Zum Artikel

Weitere wichtige Themen

EXKLUSIV: Home-Office-Frage entzweit die Deutsche Bank (SZ Plus)

Berlinale-Eklat: Justizminister Buschmann droht mit strafrechtlichen Folgen bei antisemitischen Äußerungen

Bundesregierung: Kanzler Scholz und Minister Heil gegen Kürzungen im Sozialbereich

Saarland: Tödlicher Anschlag auf Asylbewerberheim 1991: Weiterer Mann steht vor Gericht

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