SZ am AbendNachrichten vom 13. Januar 2026

Lesezeit: 2 Min.

Dieses Standbild eines am 10. Januar geposteten Videos zeigt Proteste in Mashhad im Nordosten Irans.
Dieses Standbild eines am 10. Januar geposteten Videos zeigt Proteste in Mashhad im Nordosten Irans. (Foto: AFP)

Was heute wichtig war.

Von Julia Bergmann

Proteste in Iran

Wohl Tausende Tote bei Protesten in Iran. Das iranische Regime geht mit nicht gekannter Brutalität gegen Proteste vor, wobei verschiedene Quellen zwischen 505 und 12 000 Todesopfer zählen. Nur wenige Informationen dringen durch die Nachrichtensperre. Zum Artikel

Trump kündigt Hilfe für Demonstranten an. Welche Hilfe der US-Präsident genau meint, bleibt unklar. Angesichts der Massenproteste sagt Trump bis auf Weiteres alle Gespräche mit der Führung in Teheran ab, bis das „sinnlose Töten von Demonstranten aufhöre“. Zum Liveblog zu Iran

Merz: „Wir sehen die letzten Tage und Wochen dieses Regimes“. Der Kanzler äußert sich in Indien zur Lage in Iran – und klingt, als ziele die Bundesregierung nun aktiv auf einen Regimewechsel in Teheran ab. Zum Artikel

Libanon und Iran: Die Hisbollah verliert ihre wichtigsten Unterstützer. Nach israelischen Angriffen im Herbst 2024 und dem Fall Syriens ist die Hisbollah stark geschwächt und soll schrittweise entwaffnet werden. Der Wegfall der Finanzierung aus Iran und der Drogenschmuggel-Routen über Venezuela und Syrien bringen die Hisbollah in finanzielle Bedrängnis. Zum Artikel

  • Warum Israel sich in Iran noch zurückhält
  • Wie Diktaturen dem Internet den Stecker ziehen
  • Meinung: Seit wenigen Tagen erscheint es realistisch, dass in Iran eine neue Zeit beginnt

Was heute wichtig war

SPD legt Reformkonzept für Erbschaftsteuer vor. Bis zu 400 Milliarden Euro würden jährlich vererbt, aber für den Staat fällt kaum etwas ab, kritisieren die Sozialdemokraten. Das soll sich mit dem neuen Konzept ändern. Erbschaften bis zu einer Million Euro pro Person sollen demnach künftig steuerfrei bleiben, hohe Millionen- und Milliarden-Erbschaften hingegen deutlich höher besteuert werden. Zum Artikel

Söder will einzelne Bundesländer zusammenlegen. Der bayerische Ministerpräsident begründet seinen Vorstoß bei der CSU-Klausur in Kloster Banz damit, dass größere Einheiten erfolgreicher seien als kleine. Die Hürden für eine Neugliederung von Bundesländern sind allerdings sehr hoch: Dafür sind ein Bundesgesetz und in den betreffenden Ländern die Zustimmung der Bürger nötig. Zum Artikel

Pentagon soll Boot mit einem als zivil getarnten Flugzeug angegriffen haben. Bei einem Angriff auf ein Boot in der Karibik, bei dem die US-Streitkräfte mindestens elf Menschen getötet haben, hat das Pentagon Medienberichten zufolge ein Kriegsflugzeug genutzt, das nicht als solches zu erkennen gewesen ist. Im Völkerrecht ist ein solches Vorgehen explizit verboten. Zum Liveblog zur US-Politik

Forscher begrüßen die Abschaffung der schriftlichen Division an Grundschulen. Niedersachsen schafft vom kommenden Schuljahr an die schriftliche Division an Grundschulen ab. Kinder sollen sie erst an weiterführenden Schulen lernen. Forscher begrüßen die Entscheidung, da das Erlernen viel Zeit koste, die an anderer Stelle sinnvoller eingesetzt werden könne. Etwa bei der Übung des Kopfrechnens und des halbschriftlichen Rechnens.Zum Artikel

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