Dieser Liveblog ist archiviert und wird nicht mehr aktualisiert. Die aktuelle Berichterstattung finden Sie auf unserer Themenseite zum Krieg in Nahost.
Wichtige Updates
Berichte: Vermittler legen neuen Vorschlag für Waffenruhe vor
Wieder nächtliche Explosionen in Iran
USA starten neue Angriffe gegen Iran
Rotes Meer: Jemenitische Huthi verhängen Seeblockade gegen Saudi-Arabien
Kämpfe mit Iran treiben Benzinpreis in USA über Schmerzgrenze
Luzia Geier

USA: Weitere Angriffswelle gegen Iran beendet
Das US-Militär hat eigenen Angaben zufolge nach fünf Stunden seine neuesten Angriffe gegen Iran beendet. Ziel seien militärische Einrichtungen gewesen, darunter Luftverteidigungssysteme, Kommandozentralen und Startanlagen für Drohnen und Raketen, teilte das für die Region zuständige US-Kommando Centcom mit.
So sollen die Möglichkeiten Irans, weiter Handelsschiffe in der für den Ölhandel wichtigen Straße von Hormus anzugreifen, geschwächt werden. Die USA griffen in der inzwischen zehnten Nacht in Folge Ziele der Islamischen Republik an. Teheran hatte zuvor Vergeltungsschläge gegen Länder mit US-Militärstützpunkten in der Region ausgeführt.
So sollen die Möglichkeiten Irans, weiter Handelsschiffe in der für den Ölhandel wichtigen Straße von Hormus anzugreifen, geschwächt werden. Die USA griffen in der inzwischen zehnten Nacht in Folge Ziele der Islamischen Republik an. Teheran hatte zuvor Vergeltungsschläge gegen Länder mit US-Militärstützpunkten in der Region ausgeführt.
Öltanker mit saudi-arabischem Rohöl drehen im Roten Meer um
Zwei mit saudi-arabischem Rohöl für China und Indien beladene Tanker haben am Dienstag im Roten Meer umgedreht und Kurs auf den Suezkanal genommen. Dies ging aus Schifffahrtsdaten des Anbieters LSEG hervor. Vorausgegangen war eine Warnung der mit Iran verbündeten Huthi-Miliz in Jemen. Die Huthi hatten am Montag eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien verkündet. Dies könnte eine neue Front im Konflikt zwischen den USA und Iran eröffnen und die Gefahr für die weltweite Energieversorgung sowie für den Seehandel über die Golf-Region hinaus erhöhen.
Huthi warnen Reedereien vor Nutzung saudi-arabischer Häfen
Die Huthi-Rebellen in Jemen warnen Reedereien davor, saudi-arabische Häfen zu nutzen. Schiffen sei es untersagt, dort Fracht zu laden oder zu löschen, heißt es in einer E-Mail der mit Iran verbündeten Miliz vom 20. Juli, die bei mehreren Reedereien eingegangen ist und von der Nachrichtenagentur Reuters eingesehen wurde. Solche Aktivitäten könnten dazu führen, dass die Schiffe „an jedem Ort“ von den Huthi angegriffen würden. „Wir empfehlen Ihrem Unternehmen dringend, bei all seinen Geschäftsbeziehungen die gebotene Sorgfalt und äußerste Vorsicht walten zu lassen“, heißt es in der Mail weiter. „Jegliche derartige Aktivität würde die betroffenen Schiffe Sanktionen aussetzen. Darüber hinaus könnten sie an jedem Ort innerhalb der Einsatzreichweite der jemenitischen Streitkräfte ins Visier genommen werden.“
Die Huthi haben eine Seeblockade gegen das Nachbarland Saudi-Arabien verhängt. Sie können von dem unter ihrer Kontrolle stehenden Gebiet in Jemen aus die Meerenge Bab al-Mandab zum Roten Meer beschießen.
Die Huthi haben eine Seeblockade gegen das Nachbarland Saudi-Arabien verhängt. Sie können von dem unter ihrer Kontrolle stehenden Gebiet in Jemen aus die Meerenge Bab al-Mandab zum Roten Meer beschießen.
Huthi-Anhänger bei einer Iran-Solidaritätsdemonstration in Jemens Hauptstadt Sanaa. Die Rebellenmiliz ist mit dem Mullahregime in Teheran verbündet. Mohammed Huwais/AFP
Jordanien und Bahrain wehren erneut iranische Angriffe ab
Jordanien und Bahrain haben nach eigenen Angaben erneut iranische Angriffe abgewehrt. In der Nacht und am Morgen seien fünf aus Iran abgefeuerte Drohnen abgefangen worden, teilten die jordanischen Streitkräfte mit. Verletzte oder Sachschäden habe es nicht gegeben.
Auch Bahrain meldete erneut iranischen Beschuss. Die Luftverteidigung habe mehrere aus Iran kommende Flugkörper abgefangen, teilte das Militär in Bahrain mit. Die Streitkräfte warfen Iran vor, gezielt Zivilisten und zivile Einrichtungen im Königreich anzugreifen. Alle Einheiten befänden sich in höchster Alarmbereitschaft. Die USA attackieren seit Tagen wieder Ziele in Iran, während Teheran Vergeltungsangriffe auf Länder mit US-Militärstützpunkten in der Region durchführt. In Jordanien sind wie in den Golfstaaten US-Soldaten stationiert.
Auch Bahrain meldete erneut iranischen Beschuss. Die Luftverteidigung habe mehrere aus Iran kommende Flugkörper abgefangen, teilte das Militär in Bahrain mit. Die Streitkräfte warfen Iran vor, gezielt Zivilisten und zivile Einrichtungen im Königreich anzugreifen. Alle Einheiten befänden sich in höchster Alarmbereitschaft. Die USA attackieren seit Tagen wieder Ziele in Iran, während Teheran Vergeltungsangriffe auf Länder mit US-Militärstützpunkten in der Region durchführt. In Jordanien sind wie in den Golfstaaten US-Soldaten stationiert.
Berichte: Vermittler legen neuen Vorschlag für Waffenruhe vor
Berichten zufolge bemühen sich die Vermittler zwischen USA und Iran um eine neue Waffenruhe. Katar, Ägypten, Pakistan und andere regionale Vermittler hätten den beiden Kriegsparteien einen Vorschlag für eine zehntägige Waffenruhe unterbreitet, erfuhr das US-Nachrichtenportal Axios aus Quellen. Auch das Wall Street Journal berichtete über den Vorschlag.
Die Vermittler fürchteten, Washington und Teheran könnten in einen Kreislauf geraten, in dem sie den Konflikt zwar unterhalb der Schwelle eines umfassenden Krieges halten, aber die regionalen Volkswirtschaften auf unbestimmte Zeit beeinträchtigen, schrieb die Zeitung. Die US-Regierung prüfe den Vorschlag derzeit und habe Israel aufgefordert, Maßnahmen zu vermeiden, die das diplomatische Fenster schließen könnten, zitierte Axios US-Beamte. Die Führung in Teheran verlangt für ein endgültiges Abkommen zur Beendigung des Krieges mit Washington nicht nur die eigene Kontrolle über die Straße von Hormus, sondern auch ein dauerhaftes Ende des militärischen Konflikts zwischen dem Erzfeind Israel und der mit ihr verbündeten Hisbollah in Libanon.
Die Vermittler fürchteten, Washington und Teheran könnten in einen Kreislauf geraten, in dem sie den Konflikt zwar unterhalb der Schwelle eines umfassenden Krieges halten, aber die regionalen Volkswirtschaften auf unbestimmte Zeit beeinträchtigen, schrieb die Zeitung. Die US-Regierung prüfe den Vorschlag derzeit und habe Israel aufgefordert, Maßnahmen zu vermeiden, die das diplomatische Fenster schließen könnten, zitierte Axios US-Beamte. Die Führung in Teheran verlangt für ein endgültiges Abkommen zur Beendigung des Krieges mit Washington nicht nur die eigene Kontrolle über die Straße von Hormus, sondern auch ein dauerhaftes Ende des militärischen Konflikts zwischen dem Erzfeind Israel und der mit ihr verbündeten Hisbollah in Libanon.
Luzia Geier

Wieder nächtliche Explosionen in Iran
Nach Beginn der erneuten Angriffswelle des US-Militärs auf Ziele in Iran melden örtliche Medien wieder Explosionen in mehreren Gebieten der Islamischen Republik. Laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim wurden Explosionen aus Konarak in der südöstlichen Provinz Sistan-Belutschistan und der Hafenstadt Tschahbahar am Golf vom Oman gemeldet.
Der regierungstreue Sender Press TV berichtete zudem von US-Angriffen im Gebiet der Stadt Schiras im zentralen Süden Irans. Die Nachrichtenagentur Fars meldete mehrere Explosionen im Bereich der Insel Gheschm in der Straße von Hormus und bei der Großstadt Bandar Abbas.
Der regierungstreue Sender Press TV berichtete zudem von US-Angriffen im Gebiet der Stadt Schiras im zentralen Süden Irans. Die Nachrichtenagentur Fars meldete mehrere Explosionen im Bereich der Insel Gheschm in der Straße von Hormus und bei der Großstadt Bandar Abbas.
Luzia Geier

Behörde: Erneut Tanker in Straße von Hormus angegriffen
In der Straße von Hormus ist erneut ein Tanker angegriffen worden. Er sei vor der Küste des Omans von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden, meldete die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt in der Nacht. Der Vorfall ereignete sich demnach acht Seemeilen (knapp 15 Kilometer) nordöstlich des omanischen Ortes Limah. Erst am Vortag war vor der Küste Omans ein Schiff angegriffen worden und in Brand geraten. Iran verlangt, dass Schiffe eine Route entlang der eigenen Küste nehmen.
Die Führung in Teheran hatte zuvor wiederholt erklärt, nur die von Iran vorgegebene Route durch die Straße von Hormus sei sicher. Der Streit um die für den globalen Handel mit Öl, Gas und Dünger wichtige Meerenge und die Frage, wie die Durchfahrt geregelt wird, ist der wesentliche Grund, warum der Krieg zwischen den USA und Iran derzeit wieder eskaliert.
Die Führung in Teheran hatte zuvor wiederholt erklärt, nur die von Iran vorgegebene Route durch die Straße von Hormus sei sicher. Der Streit um die für den globalen Handel mit Öl, Gas und Dünger wichtige Meerenge und die Frage, wie die Durchfahrt geregelt wird, ist der wesentliche Grund, warum der Krieg zwischen den USA und Iran derzeit wieder eskaliert.
Luzia Geier

Israel: Pilotprojekt für Sicherheitszonen in Südlibanon gestartet
Das israelische Militär startet nach eigenen Angaben in Zusammenarbeit mit US- und libanesischen Streitkräften ein Pilotprojekt für Sicherheitszonen in Südlibanon. Das sei ein Schritt zur Wiederherstellung der staatlichen Autorität Libanons in dem Gebiet, erklärt ein US-Regierungsvertreter. Die Einrichtung der Zonen ist Teil eines von den USA vermittelten Abkommens, das die Entwaffnung der von Iran unterstützten Hisbollah, den Abzug der israelischen Truppen und die Stationierung libanesischer Soldaten vorsieht.
USA starten neue Angriffe gegen Iran
Das US-Militär hat eine neue Angriffswelle gegen Iran gestartet. Die um 16 Uhr US-Ostküstenzeit (22 Uhr deutscher Zeit) begonnen Angriffe zielten darauf ab, die militärischen Mittel Irans, um Handelsschiffe in der Straße von Hormus attackieren zu können, zu schwächen, teilte das für die Region zuständige US-Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit. Zu den genauen Zielen der neuen Angriffe wurden keine Angaben gemacht. Damit greifen die USA in der inzwischen zehnten Nacht in Folge Ziele der Islamischen Republik an. Teheran hatte zuvor Vergeltungsschläge gegen Länder mit US-Militärstützpunkten in der Region ausgeführt.
Trump droht Iran nach Tod von US-Soldaten mit Vergeltung
US-Präsident Donald Trump droht Iran nach dem Tod weiterer US-Militärangehöriger mit massiver Vergeltung. „Jedes Mal, wenn Iran einen amerikanischen Soldaten tötet, wird er vielfach dafür bezahlen“, erklärte Trump auf seiner Plattform Truth Social. Er habe Verteidigungsminister Pete Hegseth und Generalstabschef Daniel Caine entsprechend angewiesen – was genau das US-Militär auf seine Anordnung hin tun soll, ließ der Präsident offen.
„Jedes Mal, wenn Iran einen amerikanischen Soldaten tötet, wird er vielfach dafür bezahlen.“Donald Trumps Droh-Rhetorik
Am Wochenende hatte das US-Militär erstmals seit den Anfangstagen des Iran-Kriegs wieder den Tod von drei weiteren US-Soldaten nach iranischem Beschuss verkündet. Zwei von ihnen waren demnach am Freitag bei einem Einsatz in Jordanien ums Leben gekommen, als sich US-Streitkräfte und Verbündete gegen iranische Raketen- und Drohnenangriffe verteidigten. Ein Dritter sei bei einer „kontrollierten“ Sprengung nicht detonierter Kampfmittel aus einer abgeschossenen iranischen Einwegdrohne ums Leben gekommen. Damit steigt die Zahl der Gefallenen auf amerikanischer Seite in dem seit Februar andauernden Krieg auf 17. Zudem wurden bislang rund 430 US-Soldaten verletzt.
Rotes Meer: Jemenitische Huthi verhängen Seeblockade gegen Saudi-Arabien
Die mit Iran verbündeten Huthi-Rebellen in Jemen verhängen nach eigenen Angaben eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien. Diese gelte ab sofort, teilte der Militärsprecher der Huthi im Fernsehen mit. Damit gerät der Transport von Millionen Barrel Öl in Gefahr, die das Königreich über das Rote Meer exportiert. Die Blockade „gegen den kriminellen saudi-arabischen Feind“ basiere auf dem Prinzip „Auge um Auge“ und trete mit sofortiger Wirkung in Kraft. Sie sei eine Reaktion auf die seit fast zwölf Jahren andauernde „ungerechte und unterdrückende Belagerung unseres geliebten Volkes durch Saudi-Arabien“. Dabei würden die Ressourcen in Jemen geplündert sowie die Häfen und Flughäfen blockiert.
Bereits vergangene Woche hatten die Huthi Saudi-Arabien mit Angriffen auf Ölanlagen gedroht, sollte sich das Nachbarland an einer „umfassenden Aggression“ gegen Jemen beteiligen. Insider hatten zudem verlauten lassen, die Huthi sollten sich auf Bitten Irans auf eine Sperrung des Seeweges für Öltransporte im Roten Meer vorbereiten. Vor der Küste Jemens liegt die Meerenge Bab al-Mandab, der Zugang zum Roten Meer. Dieser ist für die internationale Schifffahrt ähnlich wichtig wie der Persische Golf. Dort hat Iran die vor seiner Küste liegende Straße von Hormus gesperrt.
Die Huthi hatten vergangene Woche Raketen auf Saudi-Arabien abgefeuert, nachdem sie das Königreich beschuldigt hatten, einen unter ihrer Kontrolle stehenden Flughafen bombardiert zu haben. Damit endete eine vierjährige Waffenruhe zwischen den schiitischen Huthi und dem sunnitischen Königreich Saudi-Arabien.
Bereits vergangene Woche hatten die Huthi Saudi-Arabien mit Angriffen auf Ölanlagen gedroht, sollte sich das Nachbarland an einer „umfassenden Aggression“ gegen Jemen beteiligen. Insider hatten zudem verlauten lassen, die Huthi sollten sich auf Bitten Irans auf eine Sperrung des Seeweges für Öltransporte im Roten Meer vorbereiten. Vor der Küste Jemens liegt die Meerenge Bab al-Mandab, der Zugang zum Roten Meer. Dieser ist für die internationale Schifffahrt ähnlich wichtig wie der Persische Golf. Dort hat Iran die vor seiner Küste liegende Straße von Hormus gesperrt.
Die Huthi hatten vergangene Woche Raketen auf Saudi-Arabien abgefeuert, nachdem sie das Königreich beschuldigt hatten, einen unter ihrer Kontrolle stehenden Flughafen bombardiert zu haben. Damit endete eine vierjährige Waffenruhe zwischen den schiitischen Huthi und dem sunnitischen Königreich Saudi-Arabien.
Angriffe in Kuwait – Sirenen in Bahrain
Iran greift erneut in Kuwait an, teilt die das kuwaitische Militär mit. Die Luftverteidigung sei im Einsatz, um feindliche Raketen und Drohnen abzufangen, teilte die Armee auf X mit. Mögliche Explosionen seien auf Abfangmaßnahmen der Luftverteidigung zurückzuführen. Auch in Bahrain heulten erneut die Sirenen auf. Das bahrainische Innenministerium rief die Bevölkerung auf, sich an einen sicheren Ort zu begeben.
Lesen Sie mehr über die aktuelle Situation der Golfstaaten:
Lesen Sie mehr über die aktuelle Situation der Golfstaaten:
Kämpfe mit Iran treiben Benzinpreis in USA über Schmerzgrenze
Wegen der wieder aufgeflammten Kämpfe im Nahen Osten steigen die Benzinpreise in den USA erneut über die Marke von vier Dollar je Gallone, die für viele US-Haushalte eine finanzielle Belastung darstellt. Wie aus Daten des Automobilclubs AAA weiter hervorgeht, liegt der landesweite Durchschnittspreis an der Zapfsäule demnach bei 4,0030 Dollar - dies entspricht rund 1,06 Dollar (etwa 0,93 Euro) pro Liter.
Die Auseinandersetzungen zwischen den USA und Iran stören den Energiefluss durch die für die weltweite Ölversorgung wichtige Straße von Hormus. Seit Beginn des Konflikts Ende Februar sind die Preise an den US-Tankstellen um mehr als 30 Prozent gestiegen.
Die Auseinandersetzungen zwischen den USA und Iran stören den Energiefluss durch die für die weltweite Ölversorgung wichtige Straße von Hormus. Seit Beginn des Konflikts Ende Februar sind die Preise an den US-Tankstellen um mehr als 30 Prozent gestiegen.
Schiff nahe Omans Küste in Brand
In der Straße von Hormus ist erneut ein Schiff angegriffen worden. Es sei von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden, meldete die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) in der Nacht. Der Vorfall ereignete sich demnach acht Seemeilen (knapp 15 Kilometer) nordwestlich des omanischen Ortes Kumsar. An Bord sei ein Feuer ausgebrochen, woraufhin die Besatzung in Sicherheit gebracht worden sei. „Der Brand ist nicht gelöscht worden und das Schiff treibt derzeit“ auf See, meldete UKMTO. Schiffen wurde empfohlen, die Region mit Vorsicht zu durchfahren.
Irans Revolutionsgarde (IRGC) teilte der Nachrichtenagentur Fars zufolge mit, zwei Öltanker seien in der Meerenge „explodiert“. Diese beiden „Abweichler“ hätten versucht, in die Straße von Hormus und aus dieser hinaus über „die unsichere Route“ zu fahren. Die Schiffe seien unter Druck des US-Militärs gezwungen worden, nicht die „ausgewiesenen sicheren Seewege“ zu nutzen. Teheran hatte zuvor wiederholt erklärt, nur eine vom Iran vorgegebene Route durch die Straße von Hormus sei sicher.
USA laut Rubio für Gespräche offen – Teheran kriegt Vorschläge von Vermittlern
Die USA sind trotz neuer Angriffe gegen Iran laut Außenminister Marco Rubio weiter zu Gesprächen mit Teheran bereit. „Wir sind stets offen für Diplomatie“, sagte er am Sonntagabend vor seinem Abflug zum Außenministertreffen der südostasiatischen Staatengemeinschaft Asean.
Es müsse aber eine Vereinbarung sein, die Teheran bereit sei, einzuhalten. „Wir haben es mehrfach mit Iran versucht und werden es auch weiterhin versuchen. Sollte sich diese Tür öffnen, würden wir das begrüßen“, ergänzte Rubio.
Iran hat derweil Vorschläge von Vermittlern für eine Wiederaufnahme der Gespräche bekommen. Außenamtssprecher Ismail Baghai bestätigte eine entsprechende Frage in Teheran, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna berichtete.
Iran werde sich jedoch weiter entschlossen verteidigen, sagte der Sprecher. „Ich betone erneut, dass der diplomatische Apparat seine Aufgaben gemeinsam und im Einklang mit den Verteidigern des Vaterlandes in den Streitkräften weiterverfolgt. Die über Vermittler vorgebrachten Vorschläge wurden uns mitgeteilt und sind bei uns eingegangen“, sagte Baghai.
Es müsse aber eine Vereinbarung sein, die Teheran bereit sei, einzuhalten. „Wir haben es mehrfach mit Iran versucht und werden es auch weiterhin versuchen. Sollte sich diese Tür öffnen, würden wir das begrüßen“, ergänzte Rubio.
Iran hat derweil Vorschläge von Vermittlern für eine Wiederaufnahme der Gespräche bekommen. Außenamtssprecher Ismail Baghai bestätigte eine entsprechende Frage in Teheran, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna berichtete.
Iran werde sich jedoch weiter entschlossen verteidigen, sagte der Sprecher. „Ich betone erneut, dass der diplomatische Apparat seine Aufgaben gemeinsam und im Einklang mit den Verteidigern des Vaterlandes in den Streitkräften weiterverfolgt. Die über Vermittler vorgebrachten Vorschläge wurden uns mitgeteilt und sind bei uns eingegangen“, sagte Baghai.


